Schachverein Seubelsdorf e. V.
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Spielbetrieb - Bezirksoberliga


Saison 2019/2020

SV Seubelsdorf I

Mannschaftsführer:
Christian Gebhardt, VSR
Tel.: 0152 - 5524 1967
Email: gebhardt-christian@gmx.de

 

Spiellokal:
Myconius-Haus der evangelischen Gemeinde (rechter Hand vor der evangelischen Kirche)
Kronacher Straße 16
96215 Lichtenfels

Es werden Getränke angeboten.

 

Dokumente zum Download:

Spielplan vom SV Seubelsdorf

Mannschaftsaufstellung (Ligamanager)

Merkblatt für alle Spieler

Merkblatt Regeln (siehe im internen Bereich)

 

Alles Weitere aktuell (Mannschaften, Paarungen, Tabelle etc.) hier im Ligamanager.

 

 

20.10.2019SoBVO1. Runde Bezirksoberliga: SVS I - TSV Kirchenlaibach I
Beginn: 09.00 Uhr / Treffpunkt: 08.30 Uhr Myconiushaus
Lichtenfels

 

4 SV Seubelsdorf 1 DWZ - TSV Kirchenlaibach 1 DWZ 6½ - 1½
1 1 Gegenfurtner, Jürgen 2323 - 3 Oschetzki, Stefan 2002 1 - 0
2 2 Kolb, Tobias 2065 - 4 Reichel, Alfred 1952 1 - 0
3 3 Bergmann, Matthias 2007 - 7 Koch, Stefan 1900 1 - 0
4 4 Adamovic, Ivan 1939 - 9 Doleschal, Johannes 1857 ½ - ½
5 5 Hofmann, Marko 1962 - 10 Malzer, Werner 1813 ½ - ½
6 6 Gebhardt, Christian 1880 - 11 Bodenschatz, Josef 1772 ½ - ½
7 7 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1843 - 13 Andres, Andrei 1743 1 - 0
8 8 Focsa Lutz, Tudor 1330 - 17 Gähler, Friedhart 1591 1 - 0
Schnitt: 1918 - Schnitt: 1828  

 

Ruhmreiche Rückkehr - Die Seubelsdorfer Erste feiert guten Einstand in der Bezirksoberliga

Wirst du als Absteiger demoralisiert gleich nach hinten weitergereicht? Oder kannst du an den Schwung anschließen, der dich in die höhere Liga hinaufgebracht hat, und von den dort gemachten Erfahrungen profitieren? Vor diesen Fragen  stand die erste Mannschaft des Schachvereins Seubelsdorf, die trotz zäher Gegenwehr nach einer Saison in der Regionalliga am 20. Oktober wieder in der Oberliga des Schachbezirks Oberfranken anzutreten hatte.

Noch dazu stand ein Heimspiel gegen die Erste des TSV Kirchenlaibach/Speichersdorf an, deren erfahrene Kämpen den Seubelsdorfern früher schon manchen Mannschaftspunkt abspenstig gemacht hatten. Immerhin konnte Seubelsdorf diesen erneuten Einstand in voller Stärke wagen – alle Stammspieler waren an ihrem Platz.

Deren Nummer Eins setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen am Spitzenbrett, und noch dazu (wie an allen ungeraden Brettern für Seubelsdorf) mit Schwarz: Fide-Meister Jürgen Gegenfurtner ließ sich von einem wildromantischen Ansturm nicht aus der Ruhe bringen, sondern sammelte kleine Vorteile, bis es sein Kontrahent war, der die Partie in nur 19 Zügen enerviert einstellte.

An Brett 4 spielte Ivan Adamović mit allen Figuren auf ein Tor, nämlich den gegnerischen König, vermochte die gewiefte gegnerische Abwehr aber nicht zu durchbrechen, so dass die Partie schließlich unentschieden endete.

Wie verbissen gekämpft wurde, zeigte sich daran, dass nach drei Stunden Spielzeit nur diese beiden Partien beendet waren, während das Geschehen an den anderen Brettern üppig hin und her wogte.

Im Ringen um Initiative hatte Mannschaftskapitän Christian Gebhardt an Brett 6 einiges an Material gegeben und war froh, sich in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern retten zu können, das eine Punkteteilung erlaubte.

Matthias Bergmann durchbrach an Brett 3 frühzeitig die Symmetrie, die sein Gegenüber ihm aufzwingen wollte. Von einem überraschenden Bauernvorstoß nur vorübergehend aus dem Tritt gebracht, kassierte der Mentor des Seubelsdorfer Schulschachs die Eindringlinge kurzerhand ein und gewann zuletzt mit einer netten Springergabel.

Marko Hofmann erbeutete an Brett 5 zwar mit einer kleinen Kombination einen Bauern. In einer verschachtelten Stellung konnte er diesen Vorteil allerdings nicht verwerten und büßte ihn beim Versuch, die Position zu öffnen, vollends ein, woraufhin die Partie friedlich endete.

Eine Zeitlang sah es so aus, als könnten die Gäste, die schon zwei Punkte zurücklagen, das Match an den hinteren Brettern doch noch drehen.

An Brett 7 geriet Uwe Voigt nach einem positionell riskanten Zug unter Druck. Lutz Tudor Fosca baute sich an Brett 8 langsam, aber zielstrebig im Zentrum und am Königsflügel auf, stieß dort aber auf eine elastische Auffangstellung. Jedoch fügte sich sein Gegner selbst Schwächen zu, an denen er zugrunde ging, nachdem Tudor Fosca auch noch die einzige offene Linie besetzen konnte. Mit energischem Gegenspiel hatte Voigt mittlerweile das Heft des Handelns wieder an sich gerissen und schuf dank dominanter Dame und leichtfüßigem Läuferpaar bei vollem Brett eine Zugzwangstellung, die auch ihm den ganzen Punkt bescherte.

Obwohl die Begegnung schon entschieden war, schöpfte Seubelsdorfs Jungstar am zweiten Brett fast die volle Bedenkzeit aus: Tobias Kolb, fleißigster Punktesammler in der vergangenen Regionalligasaison überhaupt und durch zahlreiche Turniererfolge seit neuestem mit einer Wertungszahl über 2000 versehen, demonstrierte mit der Sicherheit eines Uhrwerks, wie sich ein als schwierig verrufenes vorteilhaftes Turmendspiel auch tatsächlich gewinnen lässt.

Mit einem Gesamtergebnis von 6,5 : 1,5 bei fünf Siegen und ohne Verlustpartie feierte die Seubelsdorfer Erste somit einen gelungenen Neustart in der Bezirksoberliga.

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt
Bildquelle: Christian Gebhardt

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de