Schachverein Seubelsdorf e. V.
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Vereinschronik - Details

 

 

Erstellung bzw. Aktualisierung: Dezember 2019 von Kilian Mager

 

Die komplette Vereinschronik steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Chronik SV Seubelsdorf

Die Wurzeln des Seubelsdorfer Schachvereins reichen bis 1929 zurück; also ausgerechnet bis in das Jahr, welches unweigerlich mit dem Schwarzen Freitag und der Weltwirtschaftskrise assoziiert wird. Dennoch fanden sich am zweiten September dieses Jahres 15 Personen in der Gemeinde Seubelsdorf (1978 in die Stadt Lichtenfels eingegliedert) zusammen und konstituierten den Schachverein Seubelsdorf (SVS) im Nebenzimmer der Gastwirtschaft Scherer. Den Posten des Ersten Vorsit-zenden übernahm Hans Schmuck, als zweiter Vorsitzender und Schriftführer wurde Max Prell gewählt. Trotz der schwierigen Zeitumstände wuchs der Verein rasch auf 26 Mitglieder an, sodass man bereits 1930 in die größere Gastwirtschaft Klemens umzog. Die positiven Entwicklungen der ersten Jahre sind wohl vor allem dem Idealismus der damaligen Mitglieder zu verdanken. Bis 1933 konnte der Schachverein, trotz eines Monatsbeitrages von nur 25 Pfennig und der Tatsache, dass 1933 ungefähr 2/3 der Mitglieder arbeitslos waren, bereits 12 Schachspiele sein Eigen nennen!

In schachlicher Hinsicht wurde der junge Verein vor allem vom SK Michelau um Spitzenspieler Hans Burkhardt durch Rat und Tat (Vorträge etc.) unterstützt. Die daraus entstandene Freundschaft zwischen diesen beiden Vereinen hält bis heute an. Bereits im Gründungsjahr führte der SV Seubelsdorf sein erstes Vereinsturnier (Winterturnier) durch. Ansonsten wurde das Vereinsleben durch gesellige Veranstaltungen und Freundschaftsspiele gegen andere Vereine nämlich Oberlangenstadt, Altenkunstadt, Ebersdorf, Schney, Stockheim und insbesondere Michelau ausgefüllt. Die Bilanz gestaltete sich hierbei ausgeglichen. Lediglich gegen Michelau gelang erst 1937 der erste Sieg. In der Vereinsführung gab es in den 30ern mehrere Wechsel: 1932 übernahm Max Prell den Vorsitz, von 1933 bis 1935 leitete Georg Luther den Verein und von 1935 bis 38 stand Hans Schmuck erneut dem Verein vor. Bedingt durch den zweiten Weltkrieg kam der Spielbetrieb 1939 komplett zum Erliegen.

1947 konnte trotz elf im Krieg gefallener Mitglieder, strenger Auflagen der amerikanischen Militärregierung und der allgemeinen wirtschaftlichen Not der Vereinsbetrieb unter dem Vorsitz von Johann Müller wiederaufgenommen werden...

 

...alles Weitere können Sie der Download-Version entnehmen.

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de