Schachverein Seubelsdorf e. V.
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TERMINVORSCHAU:

 

Es sind weiterhin viele Schachveranstaltungen / Wettkämpfe ausgesetzt, d.h. auf unbestimmte Zeit verschoben!

 

18.09.2020FrSVSJugendtraining und Clubabend
Beginn 17.00 Uhr, ab 19.00 Uhr allgemeiner Clubabend
Jugendraum Myc. (max. 9 Personen)
     
19.09.2020SaBVOMitgliederversammlung des BVO
Beginn 10.00 Uhr
Kronach
Pizzeria Rääbleins
     
25.09.2020FrSVSJugendtraining und Clubabend
Beginn 17.00 Uhr, ab 19.00 Uhr allgemeiner Clubabend
Saal Myc.
(max. 19 Personen) 

 

Der Liga-Spielbetrieb für die neue Saison soll Mitte November beginnen. Hoffen wir das Beste.

 


AKTUELLES:

 

01.09.2020COVID-19 --- Hygienekonzept

 

Unser Schutz- und Hygienekonzept für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Schach liegt hier als Download vor.

Wir bitten um strikte Einhaltung!

Vielen Dank für Euer Verständnis.

 


 

23.08.2020-
29.08.2020
So-
Sa
TurnierBayerische EinzelmeisterschaftRosenheim

 

Bayerische Einzelmeisterschaft im Schach 2020

Vom 23. bis 29. August 2020 fand im Hotel Höhensteiger in Rosenheim die 91. Bayerische Einzelmeisterschaft im Schach statt.

 

Das hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld bestand bei den Herren aus 36 Spielern, bei den Damen sind 9 angereist.

In der Herrenmeisterschaft gingen ein Internationaler Meister (IM) und zehn Fidemeister (FM) neben dem „normalen“ Schachvolk an den Start.

Tobias Kolb, der Jugendspieler des SV Seubelsdorf, war ebenfalls mit von der Partie. Auf Setzlistenplatz 13 startete er bei der Herrenmeisterschaft in das Turnier.

Nach einem souveränen Sieg in der 1. Runde gegen einen schwächer gesetzten Spieler, konnte er schon in der 2. Runde dem Mitfavoriten FM Max Hess vom SC Garching einen Sensationssieg abringen. Diese Topleistung konnte Tobias in den beiden Folgerunden Nr. 3 und 4 fortsetzen und triumphierte über die Fidemeister Rupert Prediger (SG Pang-Rosenheim) und Andreas Ciolek (Münchner SC).

In den Runden 5 und 6 schwächelte der Jugendspieler. Er musste beide Partien punktlos gegen Fidemeister Eduard Miller (SC Erlangen) und Philipp Müller (SK Rochade Augsburg) abgeben.

Der Endspurt hingegen gelang ihm wieder bestens mit einem Remis gegen Christian Schatz (SC Postbauer-Heng), dem souveränen Gewinn über den oberfränkischen FM Lukas Schulz (SC Erlangen) und einem abschließenden Remis mit IM Alexander Belezky (FC Bayern München).

Somit beendete Tobias Kolb die Teilnahme an seiner ersten bayerischen Einzelmeisterschaft mit sensationellen 6 aus 9 Punkten.

Dies brachte ihm Platz 4 in der Gesamtwertung und zusätzlich eine Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft 2021 ein.

Alle Ergebnisse sind auf der Seite des Bayerischen Schachbundes unter der folgenden Internetadresse einzusehen: https://www.schachbund-bayern.de/index.php?id=1000
 

Bericht und Fotos: Michael Kolb

 


 

07.08.2020FrCNLKSaison 2019/20 ist beendet - letzte Runde wird nicht mehr gespielt

 

Abschlusstabelle (07.08.2020): 

Kreisoberliga

2019/2020 

RangMannschaft 12345678910 MPktBPkt
1. Kronacher SK II ** 6 5 5 8   7 14 - 2 47,5 - 16,5
2. TSV Mönchröden I ** 5 4 6 6   13 - 3 39,0 - 25,0
3. SF Windheim I 2 3 **   8 7 12 - 4 40,0 - 24,0
4. SK Michelau II **   5 6 5 12 - 4 34,5 - 29,5
5. SC Steinwiesen I 3 4   ** 5 7 11 - 5 37,0 - 27,0
6. SG Sonneberg II 3   3 ** 6 7 - 9 32,5 - 30,5
7. SV Seubelsdorf II 0 3 ** 6   6 5 - 11 27,0 - 36,0
8. SSV Burgkunstadt II   2 0 2 1 2 2 ** 4 - 12 20,0 - 44,0
9. TSV Oberlauter I 2 3   ** 5 2 - 14 24,5 - 39,5
10.SK Mitwitz I1 123**0 - 1617,0 - 47,0

 

Auszug aus dem 5. Rundschreiben des CNLK vom Kreisspielleiter Olaf Knauer:

...Nach reiflicher Überlegung habe ich der Vorstandschaft des Kreisverbandes CNLK den Vorschlag gemacht, die Saison vorzeitig zu  beenden, also auf die letzte Runde zu verzichten und die Wertung nach aktuellem Tabellenstand vorzunehmen. Die Vorstandschaft des Kreisverbandes hat meinem Vorschlag mit großer Mehrheit zugestimmt.
Bedeutet also, die Saison 2019/20 ist beendet... 

...Wie es letztendlich 2020/21 weitergeht, wollen wir an der Herbst-Kreisversammlung am 10.10.2020 besprechen. Der bayerische Schachbund und der BVO haben vor, die Saison 2020/21 Mitte November zu starten.
Zur Info, Unterfranken hat die aktuelle Saison schon länger als beendet erklärt und hat die Ligen 2020/21abgesagt! Stattdessen gibt es für Spielwillige eine spielklassenübergreifende Corona-Liga mit 6er Teams und 7 oder 9 Runden beschleunigtem Schweizer System.

...Herzlichen Glückwunsch dem Kronacher SK II zum Meistertitel in der Kreisoberliga und dem Kronacher SK III zur Meisterschaft der Kreisklasse I. Damit steigt der Kronacher SK II wieder in die  Bezirksliga West auf. Ebenfalls aufstiegsberechtigt ist der TSV Mönchröden als Tabellen-zweiter der Kreisoberliga...

 

Wie es letztendlich weitergeht, wird zeitnah bekanntgegeben.

Vielen Dank für Euer Verständnis, bleibt alle gesund und hoffen wir alle das Beste.

 


 

Historia […] magistra vitae

Auch wenn diese Phrase aus Cicero, De oratore, II 6 nicht immer die Beachtung findet, die sie bisweilen verdienen würde, so ist doch zumindest unstrittig, dass die Geschichte durchaus als Lehrmeisterin des Lebens geeignet ist; selbst auf der Ebene eines Schachvereines. Zwar ermöglicht es die Differenz zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht, eins zu eins übertragbare Schlussfolgerungen für das hier und jetzt zu ziehen, doch liefert der Blick zurück bisweilen wertvolle Ideen für die Gegenwart.

Paradoxerweise zeigt sich dies gerade auch in der momentanen Situation, obwohl Corona den Schachbetrieb, wie man ihn bisher kannte, zum Erliegen brachte. Der freitägliche Clubabend und andere liebgewonnene Traditionen mussten neu gedacht werden und in den digitalen Raum verlagert werden. Umso erstaunlicher dass gerade hier Formate früherer Tage plötzlich wieder aktuell wurden. Neben der digitalen offenen Stadtmeisterschaft - einst in den 1970ern und 1980ern (analog) als Jugend bzw. Amateurmeisterschaft durchgeführt - betrifft dies vor allem der SVS-Blitzcup.

Wie schon 1994 und 1995 richtete der SVS eine Cup-Serie aus; diesmal freilich im digitalen Raum. Was zunächst nur als Überbrückung hin zur (in naher Zukunft erhofften) Wiedereröffnung des Clubabends gedacht war, entwickelte sich zu einer formidablen Serie von insgesamt 11 Ausgaben, die somit ihr historisches Vorbild übertraf. Voller Eifer spielten von Mai bis zum Beginn der Sommerferien an fast jedem Freitag insgesamt 11 Teilnehmer den SVS -Blitz-Cup aus.  Auch wenn die Spitzenposition anfangs stark umkämpft war, lief es schließlich auf einen Zweikampf zwischen Harald_Schulze, der mit fünf Erfolgen die meisten Tagessiege für sich verbuchen konnte, und tizi007 hinaus. Das bessere Ende für sich hatte schließlich letztgenannter, der sich dank steter Teilnahme knapp an der Spitze behauptete. Rang 3 ging an Blitzkartoffel, die zwar in den Tageswertungen nie über Rang zwei hinauskam, sich aber durch Mitspielen an jedem Termin auf dem Gesamtpodest halten konnte.

 

SVS  Blitz-Cup - Gesamtwertung: 

  Name 1 2 3 4 5 6 7 8 Teil Pkt
1 Tizi007 1 3 7           11 71
2 Harald_Schulze 5 3 1           9 67
3 Blitzkartoffel   1 1 4 3 2     11 51
4 Letslolgamer 3 2             5 38
5 Huey_Void 1 1 1 3         6 36
6 Chessmates02       1 2 1 1   5 18
7 King240204       1 2   1   4 15
8 snemelc     1 1         2 11
9 TheGreatGatsby2013 1               1 8
10 ozgurdue   1           1 2 8
11 Tudor3107           1 1 1 3 6

 

Pro Ausgabe erhielt der Sieger jeweils 8 Punkte, der Zweite sieben, der Dritte 6 Punkte usw. Bei Punktgleichheit wurde das beste Einzelresultat herangezogen.

 

Zu den Einzeltabellen siehe hier:

SVS-Blitz-Cup - Teil 1 (01.05)
SVS-Blitz-Cup - Teil 2 (08.05)
SVS-Blitz-Cup - Teil 3 (22.05)
SVS-Blitz-Cup - Teil 4 (29.05)
SVS-Blitz-Cup - Teil 5 (05.06)
SVS-Blitz-Cup - Teil 6 (12.06)
SVS-Blitz-Cup - Teil 7 (19.06)
SVS-Blitz-Cup - Teil 8 (03.07)
SVS-Blitz-Cup - Teil 9 (10.07)
SVS-Blitz-Cup - Teil 10 (17.07)
SVS-Blitz-Cup - Teil 11 (24.07)

 

Die Vorstandschaft des SVS dankt für die rege Teilnahme an den digitalen Angeboten, wünscht schöne Sommerferien und hofft, den klassischen Schachbetrieb im Herbst wieder aufnehmen zu können!

 

Kilian Mager

 


 

19.07.2020So

Sommerausflug

Einladung

 

Am Sonntag, 19.07.2020, führte der Schachverein Seubelsdorf e. V. seinen alljährlichen Sommerausflug durch.

21 Mitglieder folgten der Einladung zur gemütlichen Wanderung über eine Streckenlänge von ca. 5 km um den Eulenberg bei Spießberg.

Aufgepeppt wurde das gemeinsame Laufen durch das Spielen eines Geocaches. Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd unter Zuhilfenahme moderner Techniken wie GPS, Smartphone usw. Über 14 Stationen mit integrierter Bildersuche führte die Route zum abschließenden Ziel. Das bestand aus einer süßen Belohnung und Stärkung, die sehr gerne angenommen wurde.

Nach 2 Stunden Bewegung an der frischen Luft fuhren die Beteiligten im Konvoi nach Obersdorf zur Gaststätte Brückner, auch "Dunkelhütte" genannt.

Hier waren 3 Tische im Freien für uns reserviert. Nach einem leckeren und stärkenden Mittagessen wurde das eine oder andere Schachbrett ausgepackt und die Figuren aufgestellt. Nach dem Spielen einiger Partien klang der Sommerausflug langsam aber sicher aus.

Das durchweg positive Feedback der Anwesenden freut den Organisator und lässt auf eine Fortsetzung mit neuem Ziel im kommenden Sommer 2021 hoffen.

 

Die vier Bilder zeigen ...

 

   

...einen unterwegs entdeckten Jägersteig,

 

den an Hans interessierten gefiederten Schachfreund,

  

   

das uns ständig begleitende Wanderwegsymbol
mit der Nummer 6

 

und das Highlight der Wanderung, das unvollendete
Glashaus mitten im Wald.

 

Bericht und Fotos: Michael Kolb

 


 

27.06.2020SaTurnier-Online

siehe folgend

 

 

 

Am 27.06.2020 fand auf der virtuellen Schachplattform Lichess die 12. Sparta Arena statt.

Dieses ist ein Turnier, welches von dem Schachprofi IM Georgios Souleidis ausgerichtet und von vielen Spielern wahrgenommen wurde. Preise gab es keine zu gewinnen, dennoch waren 686 Schachspieler aus aller Welt zu diesem Turnier zusammengekommen.

Jeder Spieler hatte für eine Partie insgesamt 10 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug Zeit. Diese Spielart wird auch Rapid genannt.

Tobias Kolb vom heimischen Schachverein Seubelsdorf spielte mit und gewann einfach mal so das Riesenturnier nach 2 ½ Stunden Spielzeit. Tobias hat sensationell keine einzige Partie verloren und keine einzige mit einem Unentschieden beendet.

Bei seinen 13 Spielen schaffte er einen klaren Start-Ziel-Sieg.

15.400 Menschen haben seinen Triumph bereits auf YouTube mitverfolgt.

Herzlichen Glückwunsch für diese Mega-Leistung.

 

Weitere Informationen:
https://lichess.org/tournament/UAyQ6Hmf
https://www.youtube.com/watch?v=5Klev5eFJaw

 

Bericht und Bildmatereial: Michael Kolb

 


 

 14.06.2020 DSBDWZ-Auswertung 

 

Wegen der anhaltenden Corona-Krise hat die Wertungszentrale der Kommission für Wertungen des Deutschen Schachbundes daher am 16.05.2020 beschlossen, die abgebrochenen bzw. unbeendeten Mannschaftssaisons mit ihrem erreichten Stand auszuwerten.

Weitere Details sind hier auf der Seite des DSB ersichtlich.

 

Die aktuellen DWZ sind auf der Unterseite aktualisiert.

 


 

21.05.2020DoTurnier

Ausschreibung

Hier geht es zur Turnierseite.
Online

 

 

So sehen Sieger aus (in Zeiten des Online-Schachs) …

 

Virtueller Versuchsballon stieg zu Himmelfahrt: Viele Sieger bei der ersten offenen Lichtenfelser Online-Stadtmeisterschaft

Ungewöhnliche Situationen erfordern wie bekannt ungewöhnliche Maßnahmen.

Am Donnerstag, dem 21. Mai 2020, stellte sich einmal mehr heraus, wie außergewöhnlich ideenreich Schach auch und gerade unter ungünstigen äußeren Bedingungen sein kann: Maßgeblich in Person seines rührigen Zweiten Vorsitzenden Kilian Mager richtete der Schachverein Seubelsdorf e.V. (SVS) zu Christi Himmelfahrt die erste offene Lichtenfelser Online-Meisterschaft im königlichen Spiel aus.

Damit belebte der SVS eine Tradition des späten 20. Jahrhunderts auf eine zeitgemäße Weise wieder. Stadtmeisterschaften gab es in der Korbstadt nämlich bereits in den 1970er und 1980er Jahren: 1979 anlässlich der 50-Jahres-Feier des Vereins; 1981 zum 750-jährigen Stadtjubiläum; und zuletzt 1987 als Veranstaltung für nicht im Verein organisierte Schachfreunde.

Schon aus diesem Anlass war in der Presse von einem Versuchsballon die Rede. 34 Jahre später stieg nun erneut ein solches Gefährt auf, nun allerdings in einen damals der Öffentlichkeit noch unerschlossenen Raum: in das virtuelle Gelände des Online-Schachs. Unabhängig von jeder Anbindung an einen Verein oder einen Ort konnten sich alle Interessierten über die kostenlose und werbefreie Schachplattform „lichess.org“ beteiligen. Über das Internet erfolgte auch die Ausschreibung dazu.

Ihr folgten zwanzig Personen, unter denen der SVS mit acht Spielern das größte Kontingent stellte. Auch von den insgesamt sieben Jugendspielern, die teilnahmen, stellte der SVS vier.  Es waren vorwiegend Vereinsspieler aus Oberfranken vertreten.

Drei Teilnehmer gesellten sich aus Mittelfranken dazu und drei andere aus weiter entfernten Orten wie Annaburg, Eschborn und Wismar.

In diesem Feld wurden zwischen 9:30 und 11:00 Uhr insgesamt 126 Partien ausgetragen, von denen nur sieben Prozent friedlich endeten. Einen Anreiz für dieses kämpferische Schach bot auch die Regel, für einen Sieg drei Punkte zu vergeben und für ein Unentschieden nur einen. Die Bedenkzeit betrug drei Minuten pro Partie plus zwei Sekunden Zuschlag pro Zug.

Für temporeiches Spiel war daher gesorgt, ohne dass bloße Schnelligkeit entscheiden musste. Gespielt wurde dabei auch um Preise: 30, 25 beziehungsweise 20 Euro für den ersten, zweiten und dritten Platz sowie jeweils 15 Euro für den besten Jugendlichen und den besten Lichtenfelser.

Nach spannendem Verlauf war die erste Stufe auf dem Siegespodest gleich doppelt besetzt. Zwei Seubelsdorfer Spitzenspieler kamen gänzlich gleichauf ans Ziel: FIDE-Meister Jürgen Gegenfurtner und Jugendspieler Tobias Kolb erreichten beide 33 Punkte und teilten sich daher die Preisgelder.

Auf den dritten Platz kam ein Spieler, der sein Pseudonym „Discovered Attacker“ gewahrt wissen möchte.

Da Kolb bereits den geteilten ersten Preis errungen hatte, ging der Preis an den besten Jugendlichen an Connor Koppe (15 Punkte, Platz 10).

Als bester Lichtenfelser wurde der Seubelsdorfer Spielleiter Christian Gebhardt (12 Punkte, Platz 11) prämiert.

Die Beteiligten äußerten Vorfreude auf eine neue Auflage dieses Turniers, das ohne jegliche Beanstandungen durchgeführt werden konnte.

In der regionalen Schachwelt sorgte es für vertiefte virtuelle Verbundenheit, so dass sich alle Teilnehmer und Verantwortliche zu guter Letzt als Sieger über die Vereinzelung fühlen durften.

 

Alle Ergebnisse hier auf der Turnierseite von lichess.

 

Bericht: Uwe Voigt
Bildquelle: Michael Kolb

 


 

Seubelsdorfer "Schachexpress" ist online - legendäre Vereinszeitung der Jahre 1985 bis 1998

 

 

Unsere älteren Mitglieder werden sich noch erinnern, für die jüngere Generation ein "Schmankerl" aus der "guten alten Zeit" mit vielen interessanten Anekdoten, Fotos, Ergebnissen, Erinnerungen und vieles mehr aus dem Vereinsleben.

Alle verfügbaren Ausgaben stehen im internen Bereich ausschließlich für Mitglieder zum Download bereit.

Wer noch keinen Zugang zum internen Bereich hat, möge seinen Wunsch ausschließlich per E-Mail unter Angabe von Name und Anschrift an folgende E-Mail-Adresse schicken: info@schachverein-seubelsdorf.de

Es lohnt sich :-)

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Kilian Mager für die aufwendige Digitalisierung.

 


 

26.04.2020So1. Offene Online-Stadt-MeisterschaftBamberg

 

am Sonntag, 26.04.2020 fand von 13:30 bis 17:30 Uhr die erste offene Bamberger Online-Blitz-Stadtmeisterschaft auf der virtuellen Plattform Lichess statt. 

An dieser wurde in Anbetracht eines Online-Turniers auch rege teilgenommen. Mit 21 Teilnehmern aus ganz Deutschland und einem Titelträger war das Feld durchaus anspruchsvoll besetzt. 

Tobias startete mit seiner internationalen Elo-Zahl von 2178 auf Setzlistenplatz 1 vor FM Loew Gerald mit 2152 Elo aus Bindlach. Nach circa 4 Stunden hartem Kampf und höchster Konzentration gelang es dem Jugendspieler schließlich souverän, mit 16 Punkten aus 18 Partien das Verfolgerfeld hinter sich zu lassen. Somit schaffte er es, seinen Setzlistenplatz zu verteidigen und wurde mit 3 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Jens Herrmann aus Bamberg verdienter Sieger. 

Mit einer Leistung von 2289 war dieses Turnier wieder ein voller Erfolg für Tobias vom heimischen SV Seubelsdorf. 

Die Stadtmeisterschaft zeigte auch, dass der Schachsport sehr wohl in der Corona-Krise als eine der wenigen Sportarten ausgeführt werden kann und die Spieler trotz der Umstände Motivation zeigen und sich nicht unterkriegen lassen. 

 

Hier der Link zur Ergebnisliste:

http://chess-results.com/tnr526771.aspx?lan=0&art=0

 

Bericht: Michael Kolb

 


 

Corona-Virus (Sars-CoV-2) Pandemie 2020:

 

Schach der Krise - Wie ein Lichtenfelser Verein die Kontaktsperre aufhebt

Der kreative Umgang mit Krisen legte sich dem Schachverein Seubelsdorf bereits mit in die Wiege: In seinem Gründungsjahr 1929 brach eine Weltwirtschaftskrise aus, die Massenarmut, Diktatur, Krieg und Elend nach sich zog. Die findigen Denksportler behalfen sich mit Kaffeespenden aus Schweden und setzten als ersten Preis beim Vereinsturnier schon mal einen Laib Brot aus.

Dies geht aus den Protokollbüchern hervor, deren Durchsicht und Digitalisierung anlässlich des neunzigjährigen Vereinsjubiläums auf Initiative des zweiten Vorsitzenden, Kilian Mager, hin begonnen wurde.

Erste Ergebnisse dieser Aufarbeitung der eigenen Geschichte konnten auf der Weihnachtsfeier im Dezember 2019 vorgestellt werden – gerade als im chinesischen Wuhan eine Krankheit auftrat, die sich alsbald zu einer weltweiten Pandemie auswachsen sollte.

In zwei der drei Runden der Bezirksoberliga, die 2020 noch gespielt wurden, blieb die Seubelsdorfer Mannschaft siegreich und beendete damit ihre eigene kleine Krise. In der letzten Runde am 22. März schien es nur noch darum zu gehen, den sicheren Platz im Mittelfeld zu verteidigen.

Der Seubelsdorfer Schülerspieler Tobias Kolb freute sich außerdem darauf, seine enorme Spielstärke einmal mehr unter Beweis stellen zu können, die ihm nicht nur zahlreiche Erfolge in Mannschaftsspielen und Einzelturnieren beschert hatte, sondern noch dazu eine meisterhafte Wertungszahl von 2150.

Doch in der Zwischenzeit geriet die Welt in den Bann von Corona, dem wie vieles andere auch der Spielbetrieb der Schachligen zum Opfer fiel. Jene letzte Runde konnte nicht am vorgesehenen Termin ausgetragen werden; ob oder wann sie jemals stattfinden kann, das ist nur eine kleine unter vielen meistens weitaus schlimmeren Unsicherheiten, die ein kleines Virus mit großer Wirkung heraufbeschworen hat.

Das Seubelsdorfer Vereinsleben schien unter dem Druck dieser Krise ebenfalls zum Stillstand zu kommen. Sich wie üblich jeden Freitag im Lichtenfelser Myconius-Haus zum Jugendtraining und freien Partien zu treffen, das gerade geplante Programm mit geselligen Freizeitaktivitäten auch jenseits der 64 Felder durchzuführen, daran war unter den Regeln der Kontaktsperre nicht mehr zu denken.

Das Denken hört bei Schachspielern allerdings schon gewohnheitsmäßig nicht so leicht auf und geht auch in Krisenzeiten weiter – einem verbreiteten Klischee zufolge allerdings ohne Nutzen für die Allgemeinheit. Handelt es sich bei Schach nicht, wie der Krimiautor Raymond Chandler behauptete, um die größte Verschwendung menschlicher Intelligenz außerhalb von Werbeagenturen? Und besteht diese Verschwendung nicht darin, dass weltfremde menschenscheue Sonderlinge ihre Gedanken nur um die Steine auf dem sprichwörtlichen Brett vor dem Kopf kreisen lassen?

In der Corona-Krise widerlegten die Mitglieder des Schachvereins Seubelsdorf dieses Klischee gründlich. Statt Chandler folgten sie dem Dichterphilosophen Friedrich Hölderlin, der hoffnungsvoll sagte: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Mit der Gefahr der Isolation ließen die Seubelsdorfer das Rettende der Verbindung wachsen, die ihr Spiel auch in Zeiten körperlicher Abwesenheit zulässt.

Am 13. März, dem letzten Tag, an dem noch Schulunterricht stattfand, schlug Kilian Mager per E-Mail vor, den Clubabend ins Internet auf einen werbefreien Schachserver zu verlegen und das Jugendtraining mit einer bekannten App weiterzuführen, um einander nicht aus den Augen zu verlieren. Diese Chance, die Zeit der erzwungenen Blockaden mit spielerischer Weiterbildung zu überbrücken, wurde und wird von den Vereinsmitgliedern dankbar angenommen.

Kilian Mager erprobt das Schachforum im Internet

 

Seit dem 20. März trifft sich der Verein regelmäßig in virtuellen Räumen: Online fand am 3. April eine Vereinsblitzmeisterschaft statt, der nach dem langjährigen auch menschlich sehr engagierten Spielleiter benannte Robert-Zach-Cup; Tobias Kolb absolvierte am Gründonnerstag ein Simultanspiel; Spielleiter Christian Mager leitet regelmäßig Studienabende, bei denen ausgekügelte Schachkompositionen „geknackt“ werden können.

Dabei dürfte es sich um eine große Ausnahme handeln: sportliche Aktivitäten auf Vereinsebene, die unbeeinflusst von der Krise weitergehen, ja von ihr teilweise erst angeregt worden sind.

Sich gegenseitig und miteinander geistig fit zu halten, war und ist allerdings nur ein Vereinsziel der Seubelsdorfer. Das menschliche Miteinander zu pflegen stellt in der Vereinsgeschichte ebenso eine bedeutende Tradition dar, die sich auch und gerade unter den heute herrschenden Bedingungen bewusst weiter fortsetzt.

So richtete der Erste Vorsitzende Matthias Bergmann am 18. März per Rundschreiben einen Aufruf an alle Vereinsmitglieder, in dem es heißt: Nun da die Welt im Schach stehe, könnten die Schachspieler zeigen, welche Angriffs- und Verteidigungszüge ihnen dazu einfielen. Insbesondere sollten sie niemanden alleine stehen lassen. In einer Weltkrise geboren, bietet der Schachverein Seubelsdorf auch (in) der jetzigen Krise – Schach, und zwar als ein durchaus nicht weltfremdes Forum.

In Windeseile haben es die so Ermunterten gelernt, das Neuland des Online-Schachs zum Brückenbau in äußerlich distanzierten Zeiten zu nutzen. Die dadurch vertieften und neu geschaffenen Verbindungen können bleiben, auch wenn das Virus wieder weichen muss.

Schach ist also offenbar dann keine Verschwendung, wenn mit ihm auch die soziale Intelligenz gefördert wird. Indem der Schachverein Seubelsdorf dieses Anliegen pflegt, ist es ihm gelungen, die Kontaktsperre aufzuheben.

Hat „etwas aufheben“, wie Hölderlins Jugendfreund Hegel bemerkte, doch drei miteinander verflochtene Bedeutungen: es außer Kraft setzen; es aufbewahren; und es auf ein höheres Niveau heben. Denn durch die Seubelsdorfer Netzwerkarbeit ist für die Teilnehmenden erreicht worden, dass Zuhausebleiben eben nicht automatisch Einsamkeit bedeutet.

Wie Kilian Mager betont, sind alle Interessierten herzlich dazu eingeladen, sich ebenfalls mit und in dem Schachverein Seubelsdorf zu vernetzen.

Um beim ganz legalen Aufheben der Kontaktsperre mit anzupacken, genügt dazu ein Mail an: mager.kilian_svs@web.de

Uwe Voigt

Bildquelle: Kilian Mager

 


 

22.03.2020:

Der SV Seubelsdorf e. V. führt bis auf Weiteres Online-Clubabende auf der Plattform "lichess" durch:

Termin: jeweils Freitag ab 17.30 Uhr, für Jugendliche und Erwachsene

Wo?: Auf lichess.org im vereinsinternen Raum (Team) "SV Seubelsdorf e. V."

Wie kann ich teilnehmen?: Kostenlos bei "lichess" registrieren, im Menü die Rubrik Gemeinschaft und die Unterrubrik Teams auswählen, dort im Suchfeld "SV Seubelsdorf" eingeben, den Treffer der Suchanfrage anklicken und dann auf "Dem Club beitreten klicken. Anschließend eine kurze Mail mit Namen und Benutzernamen an mager.kilian_svs@web.de Die Beitrittsanfrage wird dann umgehend bearbeitet.

Weitere Informationen: Hilfestellung bei der Einrichtung sowie eine reich bebilderte Anleitung können ebenfalls unter der Mailadresse mager.kilian_svs@web.de erfragt werden.

Kilian Mager

 


 

02.03.2020:  Empfehlungen zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus bei Schachveranstaltungen

Das Präsidium des Deutschen Schachbundes verfolgt die fortschreitende Verbreitung des Coronavirus (Sars-Cov-2) aufmerksam und empfiehlt in Abstimmung mit dem Bundesturnierdirektor und dem Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission folgende prophylaktische Maßnahmen für die Organisation und Durchführung von Schachveranstaltungen in Deutschland:

  1. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes für die Durchführung von Großveranstaltungen sollten befolgt werden.
  2. Auf das Händeschütteln vor der Partie sollte zugunsten eines freundlichen Zunickens verzichtet werden.
  3. Angebot und Annahme von Remis sollte durch das deutlich sichtbare Kreuzen der Zeigefinger signalisiert werden.
  4. Aufgabe sollte durch das Niederlegen des Königs signalisiert werden.

Diese Empfehlungen wurden am 29.02.2020 beschlossen und bleiben bis auf Weiteres in Kraft.

Quelle: Deutscher Schachbund

 


 

01.03.2020SoBVO8. Runde Bezirksoberliga: SVS I - ASV Rehau ILichtenfels

 

5 SV Seubelsdorf 1 DWZ - ASV Rehau 1 DWZ 5½ - 2½
1 1 Gegenfurtner, Jürgen 2323 - 1 Hertel, Ulrich 1833 ½ - ½
2 2 Kolb, Tobias 2150 - 2 Dörfel, Franz 1830 1 - 0
3 3 Bergmann, Matthias 2007 - 4 Leonhardt, Uwe, Dr. 1789 ½ - ½
4 4 Adamovic, Ivan 1939 - 5 Graspeuntner, Anton 1792 ½ - ½
5 6 Gebhardt, Christian 1880 - 6 Mildner, Roland 1670 1 - 0
6 8 Focsa Lutz, Tudor 1330 - 8 Geier, Horst 1625 ½ - ½
7 10 Drechsel, Hans-Jürgen 1507 - 10 Jahn, Ludwig 1767 1 - 0
8 11 Mager, Kilian 1587 - 11 Zapf, Gerhard 1557 ½ - ½
Schnitt: 1840 - Schnitt: 1732  

 

Abstiegsduell, die Zweite

Pünktlich zum verspäteten Märzanfang stand für die Erste Mannschaft des SV Seubelsdorf die vorletzte Runde in der Bezirksoberliga und damit das richtungsweisende  Abstiegsduell gegen den aktuellen Tabellenvorletzten ASV Rehau auf dem Programm. Eine Niederlage hieße, die Entscheidung über den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand zu haben, ein Sieg dagegen diesen quasi zu sichern. Doch die Vorzeichen schienen nicht gerade günstig zu stehen, da zwei Stammspieler nicht teilnehmen konnten. So wurden mit viel Anspannung die Gäste aus dem Osten empfangen.

Die erste Entscheidung fiel an Brett 8, als Kilian Mager ein Remisangebot seines Gegners akzeptierte. Zwar hatte dieser aufgrund einer Mattdrohung eine Figur eingebüßt, doch konnte er im Gegenzug gefährliche Initiative entfalten, und Mager war froh, in angehender Zeitnot wenigstens einen halben Punkt retten zu können.

Mannschaftskapitän Christian Gebhardt konnte seinen Kontrahenten bereits in der Eröffnung überraschen und einen Bauern gewinnen. Wenig später war dieser zudem gezwungen, einen weiteren Bauern herzugeben, um  den drohenden Damenverlust zu vermeiden. Doch nahm jetzt der Druck erst recht zu. Schließlich manövrierte er seinen Turm auf ein Feld, welches durch Gebhardts Läufer kontrolliert wurde. Der Kapitän ließ sich nicht lange bitten und sein Gegner verspürte keinen Drang mehr, diese Partie fortzusetzen.

Unterdessen errang Tudor Fosca Lutz an Brett 6 Raumvorteil, musste sich aber nach entlastendem Figurentausch dem unausweichlichen Friedenschluss beugen.

An Brett 7 kämpfte Hans-Jürgen Drechsel mit den schwarzen Steinen aktiv um das Zentrum und um Raum. Einen vorgerückten Bauern konnte der Gegner schließlich erobern, doch das starke Gegenspiel auf den schwarzen Feldern ließ ihn unvorsichtig agieren und ihn eine Figur auf ein Feld stellen, dessen Deckung durch einen Bauern sich dank einer Fesselung doch nicht als so wirkungsvoll wie angenommen erwies. Der Versuch, die Fesselung taktisch aufzulösen, schlug fehl und gipfelte in noch mehr Materialnachteil, sodass die Kapitulation und das 3:1 für den SVS die logische Folge war.

Den nächsten vollen Punkt erzielte Tobias Kolb an Brett 2: Eine merkwürdig anmutende Aufstellung ließ den Youngstar des SVS zum Läuferopfer auf f7 greifen. Um nicht mit einem Bauern weniger spielen zu müssen, exponierte sich der schwarze Monarch lieber selbst und Kolb erhielt starkes Druckspiel für die geopferte Figur. Zwar konnte der Schwarze die Figur halten, doch den starken Freibauern, die Kolb stattdessen bekommen hatte, konnte auch die Mehrfigur nicht widerstehen, sodass Kolbs Kontrahent zunächst die Qualität und schließlich die Figur mit Zinsen zurückgeben musste. Nach Betrachtung des Scherbenhaufens seiner Stellung blieb nur die bedingungslose Kapitulation.

Spannend machte es Ivan Adamovic an Brett 4. Aus einer angenehmen Stellung mit Raumvorteil heraus suchte Adamovic die Entscheidung durch einen Flügelangriff. Der Gegenstoß auf der anderen Bretthälfte brachte daraufhin die Gegenpartei in Vorteil und bald einen Bauern als Lohn ein. Durch Adamovics aggressive Verteidigung ließ sie sich zu einigen ungenauen Zügen hinreißen. Diese Chance nutzte Adamovic, um den letzten schwarzen Bauern zu erobern und das Remis zu sichern, da ein Springer – wie man es auch drehen und wenden möge – nie zum Mattsetzen ausreichen wird.

Damit war der Kampf zugunsten des SV Seubelsdorf entschieden.

Dennoch bemühten sich Matthias Bergmann und Jürgen Gegenfurtner weiterhin darum, das bestmöglichste Resultat aus ihrer Partie herauszuholen:
Bergmann kämpfte an Brett 3 im Schwerfigurenendspiel mit einem isolierten Mehrbauern um den ganzen Punkt. Die Blockade dieses Mehrbauern war wie eine starke Mauer, die es bei einer Belagerung zu durchbrechen gilt. Beständiger Druck sollte dies erzwingen. Und tatsächlich glaubte der Verteidiger nicht an seine undurchdringbare Mauer und startete einen Ausfall in Form eines Bauernangriffes am Königsflügel. Dies erlaubte zwar den Tausch eines Turmpaares, was grundsätzlich einen Fortschritt darstellte, doch der falsche Tausch der Bauern öffnete das Tor vor Bergmanns König, sodass er, um seinen Monarchen nicht zu verlieren, seinen Mehrbauern zurückgeben musste und in den Waffenstillstand einwilligte.

Gegenfurtner am Spitzenbrett musste gegen einen verhaltenen Weißaufbau zunächst kleine Brötchen backen und sich Stück für Stück eine bessere Stellung erkämpfen. In einem Turmendspiel schaffte er es, einen Bauern bis auf die zweite Reihe vorzurücken. Da der Gegner drohte, diesen anzugreifen und zu erobern, musste er sich entscheiden, ob er diesen für einen anderen Bauern hergeben oder für ihn einen anderen Bauern opfern sollte. Er entschied sich für die erste Variante, welche, so hat es der Verlauf der Partie gezeigt, nicht den nötigen Vorteil für den ganzen Punkt lieferte.

Am Ende des Tages standen 3 Siege und kein Verlust auf der Habenseite der Seubelsdorfer. Damit gewinnt der SVS verdient mit 5,5 zu 2,5 und kann dem letzten Kampf ohne Abstiegsangst entgegensehen.

Bericht: Christian Gebhardt  

Fotos: Kilian Mager

  


 

29.02.2020SaCNLK8. Runde Kreisoberliga: SG Sonneberg II - SVS IISonneberg

  

4 SG Sonneberg II DWZ - SV Seubelsdorf II DWZ 3½ - 3½
1 1 Jacob, Karl-Heinz 1623 - 6 Wiemann, Vanessa 1430 ½ - ½
2 3 Roß, Manfred 1550 - 8 Schmidt, Hartmut 1576 ½ - ½
3 4 Cronn, Michael 1654 - 9 Robisch, Jan 1254 1 - 0
4 5 Metzler, Jürgen 1625 - 12 Süppel, Florian 1115 1 - 0
5 6 Fleischmann, Günter 1489 - 13 Kühnberger, Maximilian 1086 0 - 1
6 7 Herrmann, John 1481 - 15 Wagner, Tizian 1305 0 - 1
7 12 Riedel, Daniel 770 - 16 Focsa Lutz, Andrei 1028 ½ - ½
8 13 Fröhlich, Robin 1274 -       - - -
Schnitt: 1433 - Schnitt: 1256  

  


 

15.02.2020SaBVO Jugend U145. Runde: Kronacher SK 1882 - SVS
6. Runde: SVS - SC Höchstadt/Aisch
Bindlach

 

3Kronacher SK 1882 e.V.DWZELO-SV Seubelsdorf e.V.DWZELO2 - 2
11Renner, Johannes15561361-1Focsa Lutz, Andrei1028 0 - 1
22Schülner, David1287 -2Buron, Paul838 1 - 0
33Zheng, Jin-Xuan963 -3Hofmann, Lukas773 0 - 1
45Lang, Jonas875 -6Brocke, Leon  1 - 0
Schnitt:11701361-Schnitt:879  

 

3SV Seubelsdorf e.V.DWZELO-SC Höchstadt/AischDWZELO0 - 4
11Focsa Lutz, Andrei1028 -1Bieberle, Jan1551 0 - 1
22Buron, Paul838 -2Stier, Felix1432 0 - 1
33Hofmann, Lukas773 -3Gorka, Maite943 0 - 1
46Brocke, Leon  -4Gugel, Jakob1136 0 - 1
Schnitt:879 -Schnitt:1265 

 

 


 

25.01.2020SaBVO Jugend U16U16 Mannschaftsmeisterschaft
5. Runde: SVS - SC Bamberg
6. Runde: SVS - SK 1907 Kulmbach
Oberlauter

 

Abschlusstabelle: 

RangMannschaft1234MPktBPkt
1.SC 1868 Bamberg**3

4
4
4
12 - 022,0 - 2,0
2.SV Seubelsdorf e.V.1
½
**
3
4
4
8 - 416,0 - 8,0
3.TSV Oberlauter½
0
½
1
**2
4
3 - 98,0 - 16,0
4.SK 1907 Kulmbach0
0
0
0
2
0
**1 - 112,0 - 22,0

 

2SV Seubelsdorf e.V.DWZELO-SC 1868 BambergDWZELO½ - 3½
11Kühnberger, Maximilian1086 -1Zweckbronner, Maximilian1543 0 - 1
22Süppel, Florian1115 -2Steiner, Tizian1475 ½ - ½
33Wagner, Tizian1305 -3Wolf, Vincent144715300 - 1
44Voll, Johannes766 -5Tahirovic, Denis1293 0 - 1
Schnitt:1068 -Schnitt:14391530 

 

1SV Seubelsdorf e.V.DWZELO-SK 1907 KulmbachDWZELO+ - -

 


 

19.01.2020Chronik unseres Vereins - Aktualisierung

 

Die Chronik unseres Vereins wurde von unserem Kilian aktualisiert und um viele Details erweitert.

!!! LESENSWERT !!!

Die Fieberkurven der 1. Mannschaft und der 2. Mannschaft wurden von Kilian ebenfalls aktualisiert.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Mühen!

 


 

 

28.09.2019Samstag  

90 Jahre Schachverein Seubelsdorf
Pressebericht zum Simultan-Wettkampf mit IM Elisabeth Pähtz

Lichtenfels

Quelle: Fränkischer Tag / infranken.de (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung)

 

Download hier.

 


 

28.09.2019Samstag  

90 Jahre Schachverein Seubelsdorf
Simultan-Wettkampf mit IM Elisabeth Pähtz
Beginn: 13.00 Uhr - Start des Simultankampfes: 14.00 Uhr

Lichtenfels

 

Die beste Schachspielerin Deutschlands zu Gast in Lichtenfels - IM Elisabeth Pähtz

"Herzlichen Dank, liebe Elisabeth, es war einfach toll und sehr beeindruckend!"

 

Nach Russland und Georgien einige Stunden in der deutschen Korbstadt Lichtenfels und danach direkt weiter nach Spanien!

Umso mehr kann der Verein stolz sein, dass die Nummer 1 im deutschen Frauenschach und die aktuelle Nummer 15 der Frauen-Weltrangliste zum 90-jährigen Jubiläum mit einem ganz besonderen Highlight in der Aula des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels Vereinsgeschichte geschrieben hat.

Nicht zuletzt dank des zweiten Vorsitzenden Kilian Mager unterstützt von vielen Helfern, der trotz seiner räumlichen "Abwesenheit" sich stets um die Belange des Vereins kümmert.

"Ich gebe Ihnen keinen Korb, sondern ich schenke Ihnen einen, natürlich handgeflochten aus der deutschen Korbstadt", so die Worte des 3. Bürgermeisters und langjährigen Mitglieds des Schachvereins Seubelsdorf, Winfried Weinbeer, nach der Begrüßung und Rückblick der Vereinsgeschichte durch den ersten Vorsitzenden Matthias Bergmann.

 

In beeindruckender Weise, quasi als "Vorgeschmack" zum folgenden Simultanwettkampf an 28 Brettern, analysierte und demonstrierte Elisabeth (ELO 2489) ihre Gewinnpartie vom FIDE-Frauen-Grand-Prix in Skolkowo (Russland) gegen die russische Großmeisterin Valentina Gunina (ELO 2509). "Das Kennen des Gegners und der Stil ist ein immenser Vorteil", so Elisabeth, die auch ein paar Blicke in die "Psychologie" des Schachspiels gewährte.

 

Als ob er es schon zu Beginn geahnt hätte... Freudestrahlend der Handschlag zwischen Elisabeth und Matthias zu Beginn und dann am Ende der Partie nach dem Sieg vom Vereinsboss :-)

 

Und so zog Elisabeth neben den Figuren fleißig ihre Runden...mehr als 5 Stunden lang!

 

"Da möchte man am liebsten den Kaffee über diese Stellung kippen...", so möglichweise die Gedanken von Kilian :-).

 

Die längste Partie des Tages gegen FM Jürgen Gegenfurtner. Nach ca. 5 Stunden musste die Uhr mit je 10 Minuten die Entscheidung zum Remis finden.

 

Nochmals herzlichen Dank, liebe Elisabeth!
Weiterhin alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Zukunft sowie Freude beim königlichen Spiel.

 

Fotos und Bericht (copyright): Klaus Wiemann
Ergebnisliste: Kilian Mager

 

Ergebnisse gab es natürlich auch...

Jugendpreis: Tobias Kolb
Erwachsenenpreise: Marko Hofmann, Stefan Wunder und Matthias Bergmann

 

 

 

 

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de