Schachverein Seubelsdorf e. V.
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TERMINVORSCHAU:

 

25.01.2020 Sa BVO Jugend U16 U16 Mannschaftsmeisterschaft
5. Runde: SVS - SC Bamberg
6. Runde: SVS - SK 1907 Kulmbach
Treffpunkt Myconiushaus: 08.20 Uhr
Oberlauter
         
26.01.2020 So BVO Ofr. Schnellschach EM Hof
         
31.01.2020 Fr Verein Mitgliederversammlung - Beginn 19.00 Uhr Myconiushaus Lichtenfels
         
01.02.2020 Sa CNLK 6. Runde Kreisoberliga: SC Steinwiesen I - SVS II
Beginn: 14.00 Uhr / Treffpunkt: 13.00 Uhr Myconiushaus
Steinwiesen
         
01.02.2020 Sa BVOOfr. Frauen und Mädchen EM Nordhalben
         
02.02.2020 So BVO 6. Runde Bezirksoberliga: SSV Burgkunstadt I - SVS I
Beginn: 09.00 Uhr / Treffpunkt: 08.25 Uhr Myconiushaus
Burgkunstadt

 


TRAINING:

wöchentlich Freitag    Jugend:
17.00 bis 18.00: Jugendtraining in Gruppen nach Spielstärke
(gezieltes Training, Anregungen/gespielte Partien mitbringen)
ab 18.00: Jugendabend - Spielen - Blitz - Tandem - Sonstiges
Erwachsene:
ab 19.00: Training; anschließend Clubabend
Myconius-Haus
Lichtenfels
Kronacher Str. 16
rechts der Kirche

AKTUELLES:

 

19.01.2020 Chronik unseres Vereins - Aktualisierung

 

Die Chronik unseres Vereins wurde von unserem Kilian aktualisiert und um viele Details erweitert.

!!! LESENSWERT !!!

Die Fieberkurven der 1. Mannschaft und der 2. Mannschaft wurden von Kilian ebenfalls aktualisiert.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Mühen!

 


 

19.01.2020SoBVO5. Runde Bezirksoberliga: SVS I - PTSV-SK Hof ILichtenfels

 

2 SV Seubelsdorf 1 DWZ - PTSV SK Hof 1 DWZ 4½ - 3½
1 1 Gegenfurtner, Jürgen 2323 - 1 Shashkin, Igor 2037 1 - 0
2 2 Kolb, Tobias 2165 - 2 Schindler, Viktor 2071 ½ - ½
3 3 Bergmann, Matthias 2007 - 3 Galstyan, Spartak 1901 0 - 1
4 4 Adamovic, Ivan 1939 - 5 Hilbig, Olaf 1995 1 - 0
5 5 Hofmann, Marko 1944 - 6 Strätker, Sebastian 1920 ½ - ½
6 6 Gebhardt, Christian 1880 - 11 Scheidt, Jörg, Prof. Dr. 1911 1 - 0
7 7 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1843 - 12 Wüst, Michael, Prof. Dr. 1794 ½ - ½
8 8 Focsa Lutz, Tudor 1330 - 13 Schleupner, Kurt 1764 0 - 1
Schnitt: 1928 - Schnitt: 1924  

 

Immer für eine Überraschung gut: Seubelsdorf macht es gegen Tabellenführer spannend

Für die erste Mannschaft des Schachvereins Seubelsdorf ist in dieser Saison offenbar nur sicher, dass nichts sicher ist.

Ein hochrangiger Gegner wurde gleich zu Beginn mit 6,5 : 1,5 „überfahren“; dafür hagelte es in der Folge Niederlagen, die so nicht erwartet worden waren.

In der fünften Bezirksoberliga-Runde mussten die Seubelsdorfer daher als ein Schlusslicht gegen Hof 1 antreten. Ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer wurde viel spannender, als es diese Situation erwarten ließ.

An Brett 5 verpasste Marko Hofmann einen stellungstypischen Vorstoß, wonach eine verfahrene Lage entstand, in der es für beide Seiten nicht viel zu tun gab. Folgerichtig wurde der Punkt geteilt.

Mannschaftskapitän Christian Gebhardt schockierte an Brett 6 mit einem „unmöglichen“ Zug, der bei näherem Hinsehen nicht nur durchaus möglich, sondern auch noch sehr gut war, da er gegnerische Felderschwächen aufdeckte und für entscheidenden Materialvorteil sorgte.

Der Spitzenreiter aus Hochfranken zog allerdings bald wieder gleich: Im Streben nach Initiative hatte sich Matthias Bergmann mit seinen Figuren an Brett 3 zu weit nach vorne gewagt, wo sie sich schutzlos einem Gegenangriff ausgesetzt sahen.

Den Seubelsdorfer Anschlusstreffer erzielte Jürgen Gegenfurtner an Brett 1: Just als dessen Gegner glaubte, ihm eine tückische taktische Grube gegraben zu haben, fiel er selbst auf einen pfiffigen, nicht mehr parierbaren Konter herein.

Würde Tobias Kolb an Brett 2, der schon seit langem jede Ligapartie gewonnen hatte, die Seubelsdorfer Führung ausbauen? Lange sah es danach aus, denn obwohl er auf einen eröffnungstechnisch gut vorbereiteten Gegner gestoßen war, erarbeitete sich Kolb ein aussichtsreiches Endspiel. Darin lief ihm allerdings die Zeit davon, so dass er über ein Unentschieden nicht hinauskam.

Nun versuchten die Hofer druckvoll, das Match doch noch zu drehen. Dementsprechend verlief die Partie an Brett 7 ähnlich einem bekannten Märchen, mit Uwe Voigt in der Rolle des Igels, der mit der passenden Verteidigung immer schon zur Stelle war, wenn sein Kontrahent hasenflink eine Dame-Läufer-Batterie bemühte, um zu einem Königsangriff zu kommen. Anders als in jener Geschichte endete dies nicht mit dem Zusammenbruch der hektischen Seite, sondern nach Abtausch des Angriffspotenzials mit einem Remis.

An Brett 8 verteidigte sich währenddessen Tudor Fosca Lutz zäh in einem Läuferendspiel mit Minusbauern. Er musste sich schließlich aber der Übermacht beugen.

Beim Stand von 3,5 : 3,5 musste die Entscheidung daher an Brett 4 in der Partie von Ivan Adamovic fallen, der sich bis dahin schon einen großen Vorteil erarbeitet hatte. Aufgrund findiger Gegenwehr kam es aber zu einem Handgemenge mit abenteuerlichen Materialverteilungen, in dem jedes Ergebnis des Spiels und damit des Wettkampfs insgesamt möglich erschien. Zeitweise kämpften zwei Türme und drei Bauern gegen einen Turm und zwei Läufer. Zuletzt konnte Adamovic die Partie jedoch wieder unter Kontrolle bringen und einen Bauern gewinnbringend zur Dame befördern.

Die Überraschung, für die Seubelsdorf diesmal gut war, fiel aus seiner Sichtweise also positiv aus: ein knapper, doch verdient erkämpfter 4,5: 3,5-Sieg, der eine dringend nötige Entlastung im Abstiegskampf anbahnt.

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt

 


 

18.01.2020SaCNLK5. Runde Kreisoberliga: SVS II - SK Michelau IILichtenfels

  

4 SV Seubelsdorf II DWZ - SK Michelau II DWZ 3½ - 4½
1 1 Wiemann, Daniel 1743 - 1 Burkhardt, Rolf 1754 ½ - ½
2 6 Wiemann, Vanessa 1430 - 2 Schüpferling, Patrick 1664 0 - 1
3 8 Schmidt, Hartmut 1576 - 4 Rieger, Günther, Dr. 1661 0 - 1
4 11 Hofmann, Bojana 1411 - 5 Dominik, Jürgen 1637 0 - 1
5 12 Süppel, Florian 1115 - 7 Hartmann, Peter 1356 1 - 0
6 13 Kühnberger, Maximilian 1086 - 10 Seubold, Karl Heinz 1428 0 - 1
7 15 Wagner, Tizian 1305 - 18 Bechmann, Kai   1 - 0
8 16 Focsa Lutz, Andrei 1028 - 20 Holland, David   1 - 0
Schnitt: 1336 - Schnitt: 1583  

 


 

03.01.-
06.01.2020
Fr-
Mo
BVOOberfränkische Einzelmeisterschaften Erwachsene+JugendSchney

 

Quelle: BVO

 

Ofr. Blitzmeisterschaften 2020: SVS stark vertreten - Jürgen Gegenfurtner Ofr. Blitzmeister!

Auch beim Abschluss der oberfränkischen Schachtagen 2020, den Blitzeinzelmeisterschaften war der SV Seubelsdorf mit zahlreichen Spielern im Jugend- und Erwachsenenbereich vertreten.  

In der U8-U12-Klasse belegte Leon Brocke bei seinem ersten Blitzturnier Rang 16 und auch im U14-U18-Feld erwies sich die Konkurrenz als sehr stark. Das beste Ergebnis fuhr Tizian Wagner mit sieben Punkten und Platz 11 ein. Es folgten Maximilian Kühnberger, Tudor Focsa Lutz und Andrei Focsa Lutz auf den Positionen  14, 15 und 18.

Ganz anders gestaltete sich die Konstellation bei der Erwachsenenmeisterschaft. Hier waren mit Jürgen Gegenfurtner, Tobias Kolb und Marko Hofmann drei Spieler am Start, die sich berechtigte Hoffnungen machen durften, in den Kampf um die Spitze eingreifen zu können.  Besonders im Fokus stand dabei Erstgenannter als  Nummer eins der Setzliste. Gleich zu Beginn konnte sich Jürgen in der Spitze festsetzen. Zudem fielen die Vergleiche mit den Vereinskollegen alle zu seinen Gunsten aus und auch sonst gab Jürgen kaum Partien ab.

Am Ende holte er sich mit 23,5 Punkten und nur einer Niederlage souverän als erster Spieler in der Vereinsgeschichte des SVS den Ofr. Meistertitel im Blitzschach! Komplettiert wurde das hervorragende Abschneiden des SVS, der nach dem SC Bamberg am häufigsten in den Top Ten vertreten ist, durch die Plätze 5 von 7 von Tobias und Marko, wobei letzterer das direkte Duell für sich entscheiden konnte.

Bojana Hofmann wurde beste weibliche Spielerin des Turniers.

 

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Oberfränkische Meisterschaften 2020:

Seubelsdorf mit sechs Spielern vertreten  -  Michal Michalek Ofr. Meister

Alljährlich wird der Lichtenfelser Ortsteil Schney Anfang Januar zum Mekka des oberfränkischen Schachsports, die Veranstaltung ist derart zur Institution geworden, dass man meinen könnte, dass dort schon immer die Meister im Jugend- und Erwachsenenbereich ermittelt worden wären.

Tatsächlich begann jedoch alles im Jahr 1989. Der SV Seubelsdorf erklärte sich bereit, den damals nicht an einen festen Ort gebunden oberfränkischen Schachkongress und somit auch die ofr. Meisterschaften auszutragen. Was als einmalige Sache anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums geplant war, entwickelte sich jedoch zur Dauerlösung. Nachdem im Folgejahr kein Verein bereit war, den Schachkongress zu organisieren, entschloss sich der BVO, selbst die Meisterschaft in Schney durchzuführen; das Schneyer Schloss wurde somit zur dauerhaften Heimat der oberfränkischen Einzelmeisterschaften.

Und auch 2020 fanden sich zahlreiche Spieler von Nah und Fern in Schney ein, darunter sechs Spieler des SV Seubelsdorf e. V.

 

Hier auf der Unterseite geht es weiter mit dem Bericht und Fotos.

 

 


 

 

 

Quelle: https://erfurter-schachfestival.de/

 

 

 

 

Bericht von Michael und Tobias Kolb:

Vom 26. bis 30.12.2019 fand in Erfurt im Raddison Blu-Hotel das 29. Erfurter Schachfestival statt.

Wie schon in den Vorjahren war auch dieses Jahr das Teilnehmerfeld sehr stark besetzt. Platz 1 der Setzliste belegte mit einer Elo von 2.463 der Internationale Meister Dennes Abel. Als Mitglied des Schachvereins Seubelsdorf e. V. nahm Tobias Kolb im Meisterturnier an diesem Open teil. Er startete mit 2.185 Elo (Rang 30) ins Feld.

Im Folgenden berichtet Tobias Kolb von seinen spielerischen Erlebnissen während des Opens:

Vor einem malerischen Ausblick durften die Spieler ihre Partien bestreiten. Das Meisterturnier wurde nämlich im 17. Stockwerk über den Dächern von Erfurt ausgetragen. Während einer Spielpause hatte man also die Möglichkeit das bunte Treiben der Stadt Erfurt mitzuerleben. Für mich war ein solcher Austragungsort etwas Neues und ein sehr schönes Erlebnis.

Mein Turnier begann mit 3 Remis gegen etwas schwächere Spieler. Trotz der niedrigeren Wertungszahl kämpften diese sehr gut und ich schaffte es nicht, die gegnerischen Linien zu durchbrechen.

In der 4. Partie spielte ich mit Weiß gegen einen 2.068 Elo starken Gegner. Diese Partie wollte ich nach den vorherigen Remis unbedingt für mich entscheiden. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich kämpfte bis zum Sieg.

Am gleichen Tag trug ich auch in der zweiten Runde, dieses Mal mit Schwarz, den Sieg gegen meinen nächsten Gegner (2.010 Elo) davon. Somit konnte ich den Tag am Ende sehr zufrieden mit 2 aus 2 Punkten beenden und mich auf den nächsten Spieltag vorbereiten, welcher mir einen FM mit über 2.300 Elo gegenüberstellte.

Mit den weißen Figuren gelang es mir, auch den Fidemeister nach hartem Kampf zu besiegen. Der Lohn meiner Mühen war, dass ich fortan an den vorderen Brettern spielen durfte.

In der zweiten Runde trat ich wieder gegen einen FM an Brett 6 an. In diesem Duell erzielte ich ein Remis und konnte dadurch mit meiner Spielleistung der letzten beiden Runden äußerst zufrieden den Tag abschließen.

In der letzten Runde erwartete mich ein gleichaltriger Jugendspieler mit 2.248 Elo, den ich bereits durch andere Turniere als sehr starken Konkurrenten kannte. Daher wusste ich, dass eine harte Partie bevorstand. Ich kämpfte mit dem Ziel, unbedingt gewinnen zu wollen, da mich nur bei einem Sieg ein Geldpreis erwartete. Schließlich gelang es mir nach einem zähen Kampf und einem sehr guten Spiel, meinen Gegner niederzuringen.

Am Ende dieses äußerst erfolgreichen Opens erreichte ich Platz 7 und verdiente mir ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro. Vom Startlistenplatz 30 konnte ich mich um 23 Plätze nach oben verbessern.

Von allen Turnieren, die ich jemals in meinem Leben gespielt habe, war dieses das Beste. Mit einer Leistung von 2.313 Elo und einem Plus von 52,8 Zählern erreichte ich meinen persönlichen Höchststand von 2.238 Elopunkten.

Mein nächstes großes Ziel ist das Erreichen des Fidemeister-Titels. Für diesen benötigt man 2.300 Elo. Ich bin gespannt, ob und wann mir dieses schwierige Vorhaben gelingt.

Aber eines ist sicher: ich werde auch in Zukunft für den Titel kämpfen. :-)
 

Foto: Michael Kolb

 

Alle Infos hier auf der Turnierseite.

 


 

14.12.2019SaBVO-Jugend U143. Runde: SVS - ATSV Oberkotzau
4. Runde: SC 1868 Bamberg - SVS
Burgkunstadt

 

1 SV Seubelsdorf e.V. DWZ ELO - ATSV Oberkotzau DWZ ELO 0 - 4
1 1 Focsa Lutz, Andrei 1028   - 1 Reich, Elisabeth 1282 1128 0 - 1
2 2 Buron, Paul 838   - 2 Köppel, Clementine 1099   0 - 1
3 3 Hofmann, Lukas 767   - 3 Leuchsenring, Delia 975   0 - 1
4 7 Dressel, Jannik     - 4 Degenkolb, Simon     0 - 1
Schnitt: 877   - Schnitt: 1118 1128  

 

2 SC 1868 Bamberg DWZ ELO - SV Seubelsdorf e.V. DWZ ELO 3 - 1
1 2 Lindenmayr, Sebastian 1218   - 1 Focsa Lutz, Andrei 1028   0 - 1
2 4 Toprak, Mehmet 1081   - 2 Buron, Paul 838   1 - 0
3 5 Onuszko, Leon 1028   - 3 Hofmann, Lukas 767   1 - 0
4 6 Baser, Nico 1022   - 7 Dressel, Jannik     1 - 0
Schnitt: 1087   - Schnitt: 877    

 


 

30.11.2019SaBVO Jugend U16U16 Mannschaftsmeisterschaft
3. Runde: SK 1907 Kulmbach - SVS
4. Runde: RSV Oberlauter - SVS
Kulmbach

 

1 SK 1907 Kulmbach DWZ ELO - SV Seubelsdorf e.V. DWZ ELO 0 - 4
1 4 Ahmadi, Mohammad     - 1 Kühnberger, Maximilian 1174   0 - 1
2 6 Dünkel, Lenard     - 2 Süppel, Florian 1115   0 - 1
3 7 Ostbomk, Felix 762   - 3 Wagner, Tizian 1147   0 - 1
4 8 Daßler, Joshua     - 5 Focsa Lutz, Andrei 1028   0 - 1
Schnitt: 762   - Schnitt: 1116  

 

2 TSV Oberlauter DWZ ELO - SV Seubelsdorf e.V. DWZ ELO 1 - 3
1 1 Evseichev, Nikolai 1478 1241 - 1 Kühnberger, Maximilian 1174   ½ - ½
2 2 Gast, Moritz 903   - 2 Süppel, Florian 1115   ½ - ½
3 6 Uhlig, Marc 929   - 3 Wagner, Tizian 1147   0 - 1
4         - 5 Focsa Lutz, Andrei 1028   0 - 1
Schnitt: 1103 1241 - Schnitt: 1116    

  


 

26.10.2019-
03.11.2019
Sa-
So
Turnier23. Offene internationale bayerische SchachmeisterschaftGmund

 

 

Vom 26.10. bis zum 03.11.2019 fanden im schönen Gmund am Tegernsee die 23. Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaften statt.

In herrlichem Ambiente im Gut Kaltenbrunn durften die 505 Teilnehmer spielen - unter ihnen 31 Großmeister, 31 Internationale Meister und 49 Fidemeister aus insgesamt 36 Nationen.

Aus Seubelsdorf ging Tobias Kolb an den Start. Im harten Feld erkämpfte er sich aus 9 Partien 5 starke Punkte. Tobias bekam als Gegner 6 Fidemeister und 1 Internationalen Meister zugelost. Erfreulicherweise besiegte er 3 Fidemeister und zwang noch 2 weiteren ein Remis ab.

Am Ende hieß es bei einer Leistung von 2286 plus sensationelle 60 Punkte für den Jugendspieler. Somit baute er sein Rating auf 2125 DWZ aus.

Damit ist er nun in Bayern in der Altersklasse von 0 bis 15 Jahren stärkster Spieler nach der DWZ (siehe hier).

Text: Tobias Kolb
Bild: OIBM Tegernsee

 


 

28.09.2019 Samstag  

90 Jahre Schachverein Seubelsdorf
Pressebericht zum Simultan-Wettkampf mit IM Elisabeth Pähtz

Lichtenfels

Quelle: Fränkischer Tag / infranken.de (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung)

 

Download hier.

 


 

28.09.2019 Samstag  

90 Jahre Schachverein Seubelsdorf
Simultan-Wettkampf mit IM Elisabeth Pähtz
Beginn: 13.00 Uhr - Start des Simultankampfes: 14.00 Uhr

Lichtenfels

 

Die beste Schachspielerin Deutschlands zu Gast in Lichtenfels - IM Elisabeth Pähtz

"Herzlichen Dank, liebe Elisabeth, es war einfach toll und sehr beeindruckend!"

 

Nach Russland und Georgien einige Stunden in der deutschen Korbstadt Lichtenfels und danach direkt weiter nach Spanien!

Umso mehr kann der Verein stolz sein, dass die Nummer 1 im deutschen Frauenschach und die aktuelle Nummer 15 der Frauen-Weltrangliste zum 90-jährigen Jubiläum mit einem ganz besonderen Highlight in der Aula des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels Vereinsgeschichte geschrieben hat.

Nicht zuletzt dank des zweiten Vorsitzenden Kilian Mager unterstützt von vielen Helfern, der trotz seiner räumlichen "Abwesenheit" sich stets um die Belange des Vereins kümmert.

"Ich gebe Ihnen keinen Korb, sondern ich schenke Ihnen einen, natürlich handgeflochten aus der deutschen Korbstadt", so die Worte des 3. Bürgermeisters und langjährigen Mitglieds des Schachvereins Seubelsdorf, Winfried Weinbeer, nach der Begrüßung und Rückblick der Vereinsgeschichte durch den ersten Vorsitzenden Matthias Bergmann.

 

In beeindruckender Weise, quasi als "Vorgeschmack" zum folgenden Simultanwettkampf an 28 Brettern, analysierte und demonstrierte Elisabeth (ELO 2489) ihre Gewinnpartie vom FIDE-Frauen-Grand-Prix in Skolkowo (Russland) gegen die russische Großmeisterin Valentina Gunina (ELO 2509). "Das Kennen des Gegners und der Stil ist ein immenser Vorteil", so Elisabeth, die auch ein paar Blicke in die "Psychologie" des Schachspiels gewährte.

 

Als ob er es schon zu Beginn geahnt hätte... Freudestrahlend der Handschlag zwischen Elisabeth und Matthias zu Beginn und dann am Ende der Partie nach dem Sieg vom Vereinsboss :-)

 

Und so zog Elisabeth neben den Figuren fleißig ihre Runden...mehr als 5 Stunden lang!

 

"Da möchte man am liebsten den Kaffee über diese Stellung kippen...", so möglichweise die Gedanken von Kilian :-).

 

Die längste Partie des Tages gegen FM Jürgen Gegenfurtner. Nach ca. 5 Stunden musste die Uhr mit je 10 Minuten die Entscheidung zum Remis finden.

 

Nochmals herzlichen Dank, liebe Elisabeth!
Weiterhin alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Zukunft sowie Freude beim königlichen Spiel.

 

Fotos und Bericht (copyright): Klaus Wiemann
Ergebnisliste: Kilian Mager

 

Ergebnisse gab es natürlich auch...

Jugendpreis: Tobias Kolb
Erwachsenenpreise: Marko Hofmann, Stefan Wunder und Matthias Bergmann

 

 

 


 

21.09.2019 Sa BSB Bayerische Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft
Landesliga Nord
Weidhausen

 

Am Samstag, 21.09.2019, fanden im nahegelegenen Weidhausen die Bayerischen Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaften der Landesliga Nord statt.

Vertreten war auch der SV Seubelsdorf, wobei an Brett 1 FM Jürgen Gegenfurtner, Brett 2 Tobias Kolb, Brett 3 Hans-Jürgen Drechsel und Brett 4 Tudor Focsa Lutz spielten.

Im stark besetzten Feld startete die Mannschaft nach der DWZ auf dem letzten Platz.

Nach 7 harten Kämpfen gegen die favorisierten Gegner schafften es die vier Spieler 4 von 14 möglichen Mannschaftspunkten zu ergattern und landeten somit auf Platz 13.

Jürgen Gegenfurtner beendete das Turnier mit guten 5,5 Punkten und wurde unter allen Spielern Platz 3 nach den Punkten.

Tobias Kolb gelang ein äußerst gutes Turnier, das er mit sensationellen 6,5 Punkten gegen durchaus starke Gegner ungeschlagen abschloss. Außerdem erreichte er den ersten Platz unter allen Spielern, die mitgespielt haben.

Hans-Jürgen und Tudor erwischten leider nicht ihr bestes Turnier und fuhren mit jeweils 0 Punkten nach Hause.

 

Bericht: Tobias Kolb

 

Weitere Infos:

Rangliste Spieler

Rangliste Mannschaften

Tabelle:

Rang Mannschaft S R V Man.Pkt. Brt.Pkt Buchh
1. SC SW Nürnberg Süd 5 1 1 11 - 3 19.5 54.0
2. TSV Rottendorf 5 1 1 11 - 3 17.5 55.0
3. SC Bavaria Regensburg 4 1 2 9 - 5 16.0 54.0
4. PTSV-SK Hof 3 2 2 8 - 6 16.0 47.0
5. SC Heilsbronn 3 2 2 8 - 6 15.0 54.0
6. SK Neumarkt 2 3 2 7 - 7 15.0 57.0
7. SK Michelau 3 1 3 7 - 7 14.5 50.0
8. SK Bad Neustadt 2 2 3 6 - 8 13.0 41.0
9. SK Schwanstetten 79 2 2 3 6 - 8 12.5 47.0
10. SC Postbauer-Heng 2 2 3 6 - 8 12.0 52.0
11. Kronacher SK 2 2 3 6 - 8 11.5 47.0
12. TSV Cadolzburg 2 2 3 6 - 8 11.0 44.0
13. SV Seubelsdorf 0 4 3 4 - 10 12.0 42.0
14. SK Weidhausen 0 3 4 3 - 11 10.5 42.0

Quelle: bsb

 


 

23.08.2019

Beste Schachspielerin Deutschlands zu Gast in Lichtenfels
- Interview mit IM Elisabeth Pähtz -

Lichtenfels

 

"Deutschland ist kein Schachland"

Elisabeth Pähtz ist seit Jahren die beste deutsche Schachspielerin - und nun ist sie zu Gast beim SV Seubelsdorf.
 

Lichtenfels

90 Jahre Schachverein Seubelsdorf - ein Vereinsgeburtstag, der meist nicht groß gefeiert wird. "Aber einen schachsportlichen Akzent setzen wollten wir schon ganz gerne", sagt Kilian Mager, der stellvertretende Vorsitzende des SV Seubelsdorf. Gesagt, getan - denn der Verein hat eine Spitzenspielerin in den Lichtenfelser Stadtteil gelockt.

Die seit etlichen Jahren beste deutsche Schachspielerin, Elisabeth Pähtz aus Erfurt, spielt am 28. September bei einer Simultanveranstaltung im Meranier-Gymnasium an 30 Brettern - und hofft in den Partien gegen die Amateure auf einen persönlichen Lerneffekt. Warum die Männer im Schach einen Evolutionsvorteil haben und wie groß die Belastung bei einem mehrstündigen Schachspiel ist, verrät die 34-jährige Pähtz im Interview.

Christian Voll:
Wie schätzen Sie eine solche Simultanveranstaltung ein? Ist das für Sie Öffentlichkeitsarbeit, Spaß, Bestandteil des Lebens als Schachprofi oder Kontakt zur Basis?

Elisabeth Pähtz:
Ehrlich gesagt: von allem etwas. Und vielleicht eins noch. Man begegnet schachlich neuen Situationen, weil Amateure oft anders spielen als Profis, oft auch risikofreudiger. Und das heißt für mich, dass ich diese oder jene Variante nochmals überprüfen muss. So gesehen, gibt es also auch einen Lerneffekt.

Christian Voll:
Wie hoch ist die körperlich-mentale Beanspruchung bei einem Simultanspiel an 30 Brettern?

Elisabeth Pähtz:
Das ist bei mir so eine Zahl, die ich als zwar anstrengend, aber noch überschaubar empfinde. Man ist danach zwar müde, aber nicht komplett erledigt. Da gibt es schon einen merklichen Unterschied zu etwa 40 Brettern.
Und die Variantenberechnung bei den permanent wechselnden Stellungsbildern?
Die lässt sich damit regulieren, dass man sich auf allzu komplizierte Verwicklungen gar nicht erst einlässt und eher einfache Stellungsbilder anstrebt.

Christian Voll:
Eine allgemeine Frage: Wie lassen sich im Schachsport Spitzenniveau, Beruf und Privatleben vereinbaren?

Elisabeth Pähtz:
Klare Antwort: Meiner Ansicht nach ist Spitzenschach auf internationalem Niveau - egal ob bei Frauen oder Männern - nicht vereinbar mit irgendeinem Beruf. Nehmen wir zum Beispiel meine Kolleginnen in der Nationalmannschaft, die allesamt nebenbei anderen Berufen nachgehen. Man merkt, dass da in Sachen Kraft und Energie ein paar Nuancen fehlen, die am Ende aber eben den Unterschied ausmachen.

Christian Voll:
Wir reden hier von der sportlich-physischen Komponente des Schachs?

Elisabeth Pähtz:
Genau. Schach ist vieles, auch Sport. Geistiger Sport. Die enorme Anstrengung ist jedoch für den Laien schwer nachzuvollziehen. Gerade wenn eine Partie fünf, sechs oder noch mehr Stunden dauert, ist die mentale Beanspruchung gewaltig. Denn jeder noch so kleine Fehler kann der entscheidende sein. Deshalb muss man körperlich absolut fit sein. Ohne Ausgleichssport geht da nichts - in meinem Fall ist es das Laufen und das Schwimmen.

Christian Voll:
Der körperliche Unterschied zwischen Frauen und Männern dient also auch als Erklärung dafür, dass die weltbesten Spielerinnen im Schach seit Jahren maximal um Platz 100 in der nicht nach Geschlechtern geteilten Rangliste platziert sind?

Elisabeth Pähtz:
Ich glaube schon. Vielleicht sollte man eine Marathonläuferin zur Schachspielerin umschulen, um weitere Erkenntnisse zu bekommen. (lacht) Hinzu kommen weitere Punkte: Die frühe Förderung ist bei Jungs und Mädchen oft nicht die gleiche. Und sich auf eine Tätigkeit radikal und eventuell auch nicht-emotional zu fokussieren, alles andere beiseite zu schieben, da haben die Männer nach meinem Dafürhalten eine Art Evolutionsvorteil!

Christian Voll:
Es gibt das Klischee vom Schachspieler als Intelligenzbestie, als mathematisches Rechengenie mit unglaublicher Vorstellungskraft und fleißigem, stundenlangem Variantenstudium.

Elisabeth Pähtz:
Da muss man schon etwas differenzieren. Ich zum Beispiel war schlecht in Mathe, dafür gut in Kunst und Musik. Meine Ausbildung absolvierte ich dann als staatliche Fremdsprachenkorrespondentin. Aber von meiner Biografie mal abgesehen, hat sich inzwischen eine andere Klassifizierung etabliert. Es gibt intuitive und logische Schachspielertypen. Ich etwa entscheide viele meiner Züge eher intuitiv. Zur Frage nach Begabung und Fleiß vielleicht noch dies: Ohne ein gewisses Talent geht es nicht ganz nach oben. Mit purem Fleiß lässt sich ein beachtliches, aber kein Spitzenniveau erreichen. In meinem Fall funktionieren zwei bis drei Stunden am Tag mit Taktiktraining, Eröffnungstheorie beziehungsweise Computeranalyse noch ganz gut. Wenn andere fünf, sechs und mehr Stunden am Tag trainieren, frage ich mich, ob das dann so effektiv sein kann.

Christian Voll:
Wie steht es um die Zukunft des deutschen Spitzenschachs?

Elisabeth Pähtz:
Bei den Männern recht gut. Die haben eine ausgeglichene, harmonische und stabile Truppe, die durchaus realistische Chancen hat, nochmals einen Coup wie 2011 zu landen, als sie überraschend Mannschaftseuropameister wurden. Bei den Frauen bin ich nicht so optimistisch. Da haben andere Länder sicher viel bessere Rahmenbedingungen.
Oder einfacher formuliert: Deutschland ist kein Schachland.

 

Das Gespräch führte Christian Voll

 

Anmeldung möglich:
Hier (per E-Mail) können sich Interessierte für das Simultanspiel anmelden. Allerdings sind nur noch wenige Startplätze frei.

 

Interview/Bericht: Christian Voll

Foto: Elisabeth Pähtz

 

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de