Schachverein Seubelsdorf
Willkommen
AKTUELLES
Termine
Spielbetrieb
2017/2018
2016/2017
2015/2016
II-Bezirksoberliga
IV-Kreisliga
BVO-Pokal-MM
BVO-Schnell-MM
BVO-Blitz-MM
U12-Bayern-MM
U16-Bezirk
U14-Bezirk
U12-Kreis-MM
Jug-Kreis-MM
2014/2015
2013/2014
2012/2013
2011/2012
Archiv 1. Mannschaft
Archiv 2. Mannschaft
Archiv 3. Mannschaft
Turnierberichte
Jugend
Schulschach
Regeln-Ordnungen
Verein
Links
DWZ/ELO
Spiellokal-Training
Schachgeschichten
Intern-Login
Impressum
Datenschutz
Sofi-2015
Sitemap


Besucher

Spielbetrieb - Bezirksoberliga


Saison 2015/2016

SG Michelau/Seubelsdorf II

Mannschaftsführer:
Kilian Mager, Judenstraße 8, 96049 Bamberg
Tel.: 0175 / 480 50 40
Email: mager.kilian_svs@web.de

 

Spiellokal:
Myconius-Haus der evangelischen Gemeinde (rechter Hand vor der evangelischen Kirche)
Kronacher Straße 16
96215 Lichtenfels
Tel: 09571 / 2077 (Pfarramt)
Es gibt belegte Brötchen und Getränke.

  

Dokumente zum Download:

Spielplan

Mannschaftsaufstellung

Ligaheft der Bezirksligen

Merkblatt für alle Spieler

 

Alles Weitere aktuell (Mannschaften, Paarungen, Tabelle etc.) hier im Ligamanager.

 

 

Endtabelle:

  

 

 


   

10.04.2016Bezirksoberliga - Runde 9
SG Michelau/Seubelsdorf 2 - SC Bamberg 2
Lichtenfels

  

Sieg am letzten Spieltag gegen SC Bamberg 2 -- Meisterschaft perfekt! -- Herzlichen Glückwunsch.

 

1 SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ - SC Bamberg 2 DWZ 6 - 2
1 1 Michalek, Michal 2113 - 3 Saring, Christoph, Dr. 1995 ½ - ½
2 2 Bergmann, Matthias 2036 - 7 Spiegel, Michael 1850 1 - 0
3 3 Adamovic, Ivan   - 8 Daum, Matthias 1783 1 - 0
4 4 Hofmann, Marko 1794 - 9 Wolf, Pablo 1765 1 - 0
5 5 Schulze, Harald 2084 - 10 Bucka, Reinhard 1984 ½ - ½
6 6 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1852 - 14 Ortlauf, Erwin 1849 1 - 0
7 7 Gebhardt, Christian 1877 - 15 Weinberg, Wladimir 1814 0 - 1
8 8 Mager, Kilian 1592 - 18 Lembke, Arno 1679 + - -
Schnitt: 1906 - Schnitt: 1839  

 

 

Triumph beim geistigen Marathon
Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf 2 wird Meister in der Bezirksoberliga

 

So sehen Sieger aus! Von links nach rechts – stehend: Uwe Voigt, Harald Schulze, Christian Gebhardt, Michal Michalek, Kilian Mager, sitzend: Marko Hofmann, Ivan Adamovic, Matthias Bergmann

  

Während des Obermain-Marathons am 10. April endete ein anderer, geistiger, doch nicht minder sportlicher Langstreckenlauf mit einem spektakulären Ergebnis: Mit einem souveränen Heimerfolg gegen den SC Bamberg 2 errang die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf (SMS 2) den ungeteilten ersten Platz in der Bezirksoberliga.

Zum ersten Mal erreichte damit ein aus Seubelsdorfer Spielern bestehendes Team die Schwelle zur Regionalliga – auch wenn ihm als Teil einer Spielgemeinschaft der Aufstieg aufgrund der geltenden Regeln verwehrt bleibt.

Wie ein guter Marathonläufer hat SMS 2 diesen Erfolg mit langem Atem erreicht und sich dabei auch durch teils unnötige Auftaktniederlagen nicht entmutigen lassen. Nachdem sie schon in den letzten Runden mit in Führung lagen, waren die von Mannschaftskapitän Kilian Mager wieder einmal bestens informierten und motivierten, in Bestbesetzung angetretenen Spieler dazu entschlossen, ihr Bestes zu bieten, um die Bemühungen zu krönen, die sie in insgesamt neun Runden seit September vergangenen Jahres auf sich genommen hatten.

Gleich zu Beginn gab es ein unverhofftes Geschenk: Da die Gäste nur zu siebt antraten, gewann Kilian Mager an Brett 8 kampflos.

Dass die Bamberger nicht zu unterschätzen waren, zeigte sich allerdings am anderen Ende des Feldes: Der Seubelsdorfer Spitzenspieler Michal Michalek sah sich zu einer Schwächung seiner Königsstellung gezwungen und konnte froh sein, durch energisches Gegenspiel ein Unentschieden zu erreichen.

 

An Brett 5 belagerte Harald Schulz schwache Bauern und konnte einen von ihnen erobern, musste seinem Gegner dafür indessen einen starken Freibauern einräumen, was ebenfalls zur Punkteteilung führte.

 

Matthias Bergmann erhöhte die Führung an Brett 2: Mit einem Gambit konfrontiert, gelang es ihm, das Material zu behalten und zugleich seine Figuren zu aktivieren. Dies provozierte einen Gegenangriff mit Schwerfiguren, bei dem Bergmann durch eine kleine Kombination einen Turm und damit auch sofort die Partie gewann.

 

Unterdessen verkürzte sich der Vorsprung an Brett 7 wieder: Christian Gebhardt lockte selbst die gegnerischen Figuren immer tiefer in sein eigenes Lager und musste schließlich angesichts drohender Materialeinbußen in desolater Stellung kapitulieren.

 

Diese Scharte wetzte Marko Hofmann an Brett 4 wieder aus: Er gab zwei Bauern, um den feindlichen König in der Mitte festzuhalten und ihn dort mit seinen Figuren zu umzingeln. Als sein Gegner im Tumult auch noch einen Turm einbüßte, gab er sich geschlagen.

 

An Brett 7 manövrierte Uwe Voigt mit einem flinken Zentralspringer schwache Felder deckende Truppen so lange aus, bis ihre Aufstellung wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrach.

 

Obwohl die damit erreichten 5 Punkte den Gesamtsieg bereits sicherstellten, kämpfte Ivan Adamovic an Brett 3 unverdrossen weiter, galt es doch, bei einem eventuellen Gleichstand der Mannschaftspunkte möglichst viele Brettpunkte vorweisen zu können. Obwohl schon viel Material abgetauscht war und er erst einmal seinen eingekastelten Angriffsläufer befreien musste, konnte er am Königsflügel zu guter Letzt eine Phalanx aus Bauern und Figuren ins Rollen bringen und damit Mattdrohungen schaffen, die sich auch durch verzweifelte Gegenopfer nicht beseitigen ließen.

 

So gewann SMS 2 dieses Match mit 6 : 2 Punkten und damit auch, wie sich später herausstellte, die Meisterschaft in der Bezirksoberliga-Saison 2015/16.

Die „eigene“ erste Mannschaft von SMS folgt in respektvollem Abstand auf Platz 5.

Der Zweitplatzierte Nordhalben ist zwar mit zwei Mannschaftspunkten auf Distanz gehalten, darf aber aufgrund der genannten Bestimmungen den Weg in die Regionalliga antreten.

Dennoch hat die Seubelsdorfer Hälfte der Spielgemeinschaft damit einen in der Vereinsgeschichte einmaligen Erfolg errungen.

Alle Mitglieder des Schachvereins Seubelsdorf sind herzlich dazu eingeladen, dies am Freitag, dem 15. April, ab 19 Uhr im Vereinsheim zu feiern.

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt
Fotos: Kilian Mager

  


 

13.03.2016Bezirksoberliga - Runde 8
SK Helmbrechts 1 - SG Michelau/Seubelsdorf 2
Helmbrechts

 

Drei Mannschaften vor dem letzten Spieltag auf Platz 1 - Herzschlagfinale am 10. April 2016

 

5 SK Helmbrechts 1 DWZ - SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ 2 - 6
1 1 Zickler, Volkmar 2072 - 1 Michalek, Michal 2113 0 - 1
2 2 Tympel, Udo 1841 - 2 Bergmann, Matthias 2036 0 - 1
3 3 Richter, Thomas 1834 - 3 Adamovic, Ivan   ½ - ½
4 4 Heß, Stefan 1811 - 4 Hofmann, Marko 1794 0 - 1
5 5 Zimpel, Peter 1660 - 6 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1852 ½ - ½
6 6 Cziep, Erich 1733 - 7 Gebhardt, Christian 1877 0 - 1
7 7 Ulitschka, Martin 1723 - 8 Mager, Kilian 1592 1 - 0
8 8 Behnke, Michael 1639 - 12 Schmidt, Hartmut 1624 0 - 1
Schnitt: 1789 - Schnitt: 1841

 

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt
Bildquelle: Kilian Mager

 

Vereinsgeschichte geschrieben:
Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf 2 Tabellenführer in Bezirksoberliga

Bei ihrem rauen Start nach dem Aufstieg lernte SMS 2 die hinteren Gefilde der Tabelle kennen. Mit einer Serie von Kraftakten übernahm das Team nun den Spitzenplatz in der Bezirksoberliga und erzielte damit die höchste Position, die eine aus Seubelsdorfer Spielern bestehende Mannschaft bisher erreicht hat. Dazu kam es dank eines allerdings hart erkämpften Auswärtssieges gegen Schlusslicht Helmbrechts.

 

 

An Brett 3 wollte Ivan Adamovic diverse Stellungsvorteile ausnutzen, indem er am Königsflügel ein unternehmungslustiges Springeropfer brachte. Umsichtige Verteidigung ließ die Partie jedoch in einer Zugwiederholung friedlich ausklingen.

 

Marko Hofmann bestrafte an Brett 4 passives Spiel dadurch, dass er seinem Gegner frühzeitig einen Bauern abnahm und dabei die Rochade verdarb. Als der Kontrahent dann auch noch unbekümmert die Felder um seinen eigenen König weiter schwächte, ließ sich das Seubelsdorfer Taktiktalent nicht zweimal bitten und beendete die Partie mit wenigen kraftvollen Zügen.

 

An Brett 6 gelang Christian Gebhardt ein Manöver, das im Boxen Links-Rechts-Kombination heißt: Erst entfaltete er Druck am Damenflügel und zwang dadurch die feindlichen Figuren in passive Stellungen. Als er dann seine Aufmerksamkeit plötzlich auf die andere Bretthälfte richtete, brach die abgelenkte Verteidigung im Nu zusammen.

 

Der Anschlusstreffer glückte der Gastmannschaft an Brett 7: Beim Versuch, fragwürdige gegnerische Manöver zu widerlegen, geriet Mannschaftskapitän Kilian Mager in rasende Zeitnot und infolgedessen in eine aussichtslose Verluststellung.
Ein Festival der vermasselten Möglichkeiten fand auf Brett 6 statt. Unter anderem verlor Uwe Voigt durch einen Fingerfehler die Qualität, statt wie geplant eine Figur zu gewinnen. Durch einen simplen Trick machte er im Endspiel diese Einbuße jedoch wieder wett und erreichte so ein im langfristigen Mittel gerechtes Unentschieden.

 

Am Spitzenbrett sah sich Michal Michalek zunächst mit blockierten Bauernketten konfrontiert. Geschickt öffnete und verwendete er Linien, um seine Dame ins Feindesland zu schicken. Nachdem er auch noch einen mächtigen Läufer gegenüber einem Randspringer als letzter königlicher Leibwache zur Geltung brachte, war die Partie entschieden.

 

Matthias Bergmann sorgte an Brett 2 zuerst dafür, dass sich am Damenflügel nichts mehr regte, damit er sich umso genüsslicher der Königsseite zuwenden konnte. Der Versuch seines Gegenspielers, das sich dort zusammenbrauende Unheil durch Besänftigungsopfer abzuwenden, erwies sich als kontraproduktiv. Mit dem ganzen Zähler errang Bergmann auch den Gesamtsieg für SMS 2.

 

Da half es auch nichts mehr, dass der Gegner von Hartmut Schmidt an Brett 8 eine anfangs aussichtsreiche Partie immer schärfer anlegte, zumal Schmidt sie mit findigen Kontern noch auf den Kopf stellen konnte und dadurch zum Endstand von 6:2 beitrug.

  

Alle Ergebnisse und Tabellen hier im Ligamanager.

 


 

21.02.2016Bezirksoberliga - Runde 7
SG Michelau/Seubelsdorf 2 - TSV Bindlach-Aktionär 3
Lichtenfels

  

2 SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ - TSV Bindlach Aktionär 3 DWZ 5½ - 2½
1 1 Michalek, Michal 2113 - 2 Rein, Wladimir 2045 ½ - ½
2 2 Bergmann, Matthias 2036 - 3 Rein, Iwan 2006 ½ - ½
3 3 Adamovic, Ivan   - 4 Mühlbayer, Kevin 2008 ½ - ½
4 4 Hofmann, Marko 1794 - 8 Schrauder, Marcus 1861 1 - 0
5 5 Schulze, Harald 2084 - 9 Benner, Viktor 1874 ½ - ½
6 7 Gebhardt, Christian 1877 - 12 Herrmann, Michael 1838 ½ - ½
7 8 Mager, Kilian 1592 - 20 Schoberth, Max 1248 1 - 0
8 12 Schmidt, Hartmut 1624 -       + - -
Schnitt: 1874 - Schnitt: 1840

 

Bericht: Prof. Dr. Uwe Voigt
Bildquelle: Kilian Mager

 

Liga-Neuling mit souveränem Heimsieg an Tabellenspitze etabliert

Kafkaesk tummeln sich die beiden Teams der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf vor einem unpassierbaren Portal: dem Platz für den Aufstieg in die Regionalliga, der Spielgemeinschaften satzungsgemäß verwehrt ist. Um die Verwirrung zu vollenden, hat die zweite Mannschaft nun in einem Fernduell die erste überholt. Dies gelang in einem Heimspiel gegen TSV Bindlach Aktionär 3, also gegen einen Verein, der vor einigen Jahren noch in der zweiten Bundesliga agierte.


Gleich zu Beginn des Matches zeigte es sich, dass die Bindlacher Aktien seitdem spürbar gefallen sind. Da ein Seubelsdorfer Stammspieler aufgrund eines Trauerfalls fehlte, kam als verlässlicher und erfolgreicher Ersatzspieler Hartmut Schmidt zum Einsatz. Er fand Brett 8 jedoch verwaist vor, da die Bindlacher nur zu siebt angetreten waren, und erzielte den ersten Punkt kampflos.


Äußerst kämpferisch ging es dagegen an Brett 2 zur Sache: Matthias Bergmann opferte zwei Bauern, um die feindliche Königsstellung erst zu schwächen und dann mit Schwerfiguren zu infiltrieren. Sein Gegenspieler gab das Material jedoch zurück, um eine Konterattacke mit  Dame und Springer starten zu können, der sich Bergmann schließlich mit einem Dauerschach entzog.

 

Die Partie am Spitzenbrett verlief demgegenüber unter umgekehrten Vorzeichen: Michal Michalek nahm ein Bauernopfer an, stellte sich aber so solide auf, dass der daraus resultierende Druck auf seine Position nur zu einer Zugwiederholung und damit ebenfalls zu einem Remis führte.

 

Dasselbe Ende nahm an Brett 6 das Spiel von Christian Gebhardt, der zwar materiell in Vorteil gekommen war, seinen entblößten König jedoch stets vor Nachstellungen in Sicherheit bringen musste.

 

Eine kuriose Achterbahnfahrt ereignete sich an Brett 7 in der Partie von Mannschaftskapitän Kilian Mager. Er übersah einen Bauerngewinn, der einen vorgeschobenen Springer entwurzelt und eine Linie zum Königsangriff geöffnet hätte. Daraufhin brach ein Sturm gegen seinen eigenen König los, aber er konnte die Linie gerade rechtzeitig doch noch aufreißen und trotz haarsträubender Zeitnot dank seiner aktiven Figuren entscheidendes Material gewinnen.

 

Nicht minder stürmisch verlief an Brett 4 die Partie von Marko Hofmann: Er bahnte sich unter Bauern- und Figurenopfer den Weg zum feindlichen König, doch auch hier erwies sich die Rückgabe der Beute zunächst als zuverlässiges Beruhigungsmittel. In einer gleichstehenden Stellung bot Hofmann Remis an, doch nun wollte sein Gegner auf einmal mehr, ging mit der Dame auf Raubzug und fand sich ebenso unversehens wie elegant mattgesetzt.
Damit war die siegbringende 4,5-Punkte-Marke für SMS 2 bereits erreicht. Dies tat der Dramatik in den zwei noch laufenden Partien aber keinen Abbruch.

 

An Brett 5 bemächtigte sich Harald Schulze wichtiger Zentralfelder, so dass sein Gegenüber bald Entlastung durch Abtausch suchte. Daraufhin blieben beide Seiten an die Verteidigung zweier einander blockierender schwacher Bauern gebunden. Ein munterer Figurenreigen rings um diesen positionellen Schwitzkasten brachte keinen der Kontrahenten aus dem Gleichgewicht, so dass der Punkt schließlich geteilt wurde.

 

Auch Ivan Adamovic an Brett 3 konzentrierte sich zunächst darauf, einen weit vorangekommenen, aber schutzbedürftigen feindlichen Bauern allseitig zu attackieren. In einem damenlosen Mittelspiel startete Adamovic jedoch plötzlich einen Königsangriff im rücksichtslosen Stil der Schachromantik, was auf der Gegenseite ein Figurenopfer nebst Vorrücken eines Freibauern provozierte. In einer überscharfen Stellung, in der es kaum menschenmöglich ist, am Brett auszurechnen, wer gerade am Gewinnen ist, einigte man sich vorsichtshalber auf Unentschieden.

Mit diesem souveränen 5,5:2:5-Erfolg etabliert sich SMS 2 in einem Viererpulk an der Tabellenspitze und lässt sogar SMS 1 einen knappen halben Brettpunkt hinter sich zurück. Über die fehlende Aufstiegsperspektive tröstet hinweg, dass der Neuling in dieser Liga nun auch mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben dürfte.

 

 


  

31.01.2016Bezirksoberliga - Runde 6

 

4 SK Weidhausen 1 DWZ - SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ 3 - 5
1 1 Großhans, Ralf-Michael 2173 - 1 Michalek, Michal 2113 ½ - ½
2 2 Günther, Rüdiger 2029 - 2 Bergmann, Matthias 2036 ½ - ½
3 3 Carl, Thomas 1822 - 4 Hofmann, Marko 1794 ½ - ½
4 4 Knauer, Olaf 1799 - 5 Schulze, Harald 2084 0 - 1
5 6 Schillig, Gert 1857 - 6 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1852 ½ - ½
6 7 Dehler, Jürgen 1776 - 7 Gebhardt, Christian 1877 0 - 1
7 8 Hempfling, Herbert 1745 - 8 Mager, Kilian 1592 ½ - ½
8 9 Gärtner, Marc, Dr. 1724 - 12 Schmidt, Hartmut 1624 ½ - ½
Schnitt: 1865 - Schnitt: 1871

 

Mit Auswärtssieg für turbulente Schlussphase bestens gerüstet

Gegen den SK Weidhausen 1 holte die zweiten Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf (SMS 2) zwar einen klaren und ungefährdeten Auswärtssieg, verminderte damit aber keineswegs die Spannung, von der die Situation in der Bezirksoberliga nach wie vor geprägt ist.


Wie schon in der vorhergehenden Runde endeten die ersten drei Spiele erneut als Kurzpartien, diesmal aber jeweils mit friedlichem Ausgang.

 

 

An Brett 2 rang Matthias Bergmann zwar um die Initiative auf beiden Brettseiten, vermochte gegen eine ruhige Auffangstellung jedoch nichts auszurichten.

 

An Brett 3 suchte Marko Hofmann von Anfang an die Konfrontation am Königsflügel. Nachdem sich der feindliche Monarch in die entgegengesetzte Richtung in Sicherheit gebracht hatte und die meisten Angriffsfiguren abgetauscht waren, kam es aber auch hier zu einer Punkteteilung.

 

 Hartmut Schmidt stemmte sich an Brett 8 allen Angriffsversuchen entgegen, was zu einer Position führte, in der niemand mehr große Fortschritte machen konnte.

 

Umso wichtiger war die Entscheidung, die an Brett 6 fiel: Christian Gebhardt erkämpfte sich ein freieres Spiel, das es ihm gestattete, mit einer kleinen Kombination einen Bauern zu gewinnen. Diesen Vorteil setzte er erst in einem Läufer- und dann in einem Bauernendspiel souverän um.

 

Mit einem weiteren Sieg verschaffte Harald Schulze SMS 2 die siegbringenden viereinhalb Punkte: In filigraner Kleinarbeit fügte er an Brett 4 dem Gegner zwei festgelegte Bauernschwächen zu, die im Endspiel einen zwar langwierigen, aber sicheren Erfolg garantierten.

 

Am Spitzenbrett riss Michal Michalek unter Bauernopfer die gegnerische Königsstellung auf und aktivierte seine Figuren, erreichte aber gegen eine umsichtige Verteidigung nur ein Dauerschach.

 

An Brett 5 brachen sich in der Partie von Uwe Voigt Attacken auf unterschiedlichen Flügeln an zäh verteidigten Schlüsselfeldern. Beide Seiten waren daher zufrieden, als sie sich mit einer Remisschaukel aus der verfahrenen Affäre ziehen konnten.

  

Auch die erste längere Partie sah keinen Sieger. Mannschaftskapitän Kilian Mager verbrauchte an Brett 7 viel Zeit zur Berechnung komplexer Varianten und sah sich daher zu einem Remisangebot veranlasst, das der Gegner wohlweislich annahm.

Der klare 5:3-Sieg gegen den zuvor Zweitplatzierten beließ SMS 2 allerdings auf dem vierten Rang, nur einen Mannschaftspunkt von der Tabellenspitze und nur zwei vom vorletzten Platz entfernt; und auch Weidhausen rutschte nur einen Platz nach unten. In einer Liga, in der es wie auch diesmal ständig unerwartete Ergebnisse hagelt und jeder jeden schlagen kann, bleibt noch alles offen, auch wenn SMS 2 mit den jüngst gezeigten Ergebnissen der gewiss weiterhin turbulenten Abschlussphase zuversichtlich entgegengehen darf.

 

Bericht: Uwe Voigt
Bildquelle: Kilian Mager

 


 

17.01.2016Bezirksoberliga - Runde 5

  

3 SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ - FC Nordhalben 1 DWZ 4½ - 3½
1 1 Michalek, Michal 2113 - 1 Wunder, Horst 2064 ½ - ½
2 2 Bergmann, Matthias 2036 - 2 Wunder, Stefan 2050 0 - 1
3 3 Adamovic, Ivan   - 3 Scherbel, Hans 1889 ½ - ½
4 4 Hofmann, Marko 1794 - 4 Burgemeister, Wolfgang 1975 ½ - ½
5 5 Schulze, Harald 2084 - 5 Schultes, Dieter 1833 1 - 0
6 6 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1852 - 6 Müller, Sven 1800 1 - 0
7 7 Gebhardt, Christian 1877 - 7 Stumpf, Hilmar 1799 1 - 0
8 8 Mager, Kilian 1592 - 8 Zimmermann, Frank 1763 0 - 1
Schnitt: 1906 - Schnitt: 1896

 

 

Kurze Partien und langes Zittern

In der fünften Runde der Bezirksoberliga stand es für die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf auf dem Spiel, den Aufwärtstrend der jüngsten Zeit fortzusetzen und sich weiter an die Tabellenspitze heranzutasten. Auch in einem Heimspiel und selbst in der erstmals erreichten Stammbesetzung war dies keine leichte Aufgabe gegen FC Nordhalben 1, ein Urgestein der oberfränkischen Schachszene, das sich schon in höheren Ligen bewährt hat.

Beide Teams stürzten sich mit vollem Einsatz in das Match. So kam es zu einer seltenen Serie von Spielen, die innerhalb von weniger als 25 Zügen endeten, und doch sollte das Zittern für beide Mannschaften bis zuletzt dauern.

 

Den Auftakt in dem Reigen der Kurzpartien machte Uwe Voigt, der an Brett 6 für SMS 2 punktete: Gegen einen bedrohlich wirkenden Aufmarsch feindlicher Figuren am Damenflügel setzte er auf Druck im Zentrum. Dadurch ließ sich das allzu kecke Expeditionskorps erst umzingeln und dann entscheidend dezimieren.

 

Allerdings folgte der Ausgleich für Nordhalben auf dem Fuß: An Brett 8 gewann Mannschaftskapitän Kilian Mager zwar frühzeitig einen Bauern, stellte aber bei dem Versuch, das dadurch aufkommende Gegenspiel zu unterbinden, eine Figur ein und kapitulierte alsbald.

 

In der dritten Kurzpartie ging SMS 2 erneut in Führung: An Brett 5 veranstaltete Harald Schulze einen sinnverwirrenden Leichtfigurenwirbel, der die gegnerische Dame in die Enge trieb und spielentscheidend einen vorgepreschten Springer beseitigte.

 

Auch nach der ersten längeren Partie blieb es spannend: Den Turm, den Matthias Bergmann an Brett 2 eingebüßt hatte, konnte er mit einem Freibauernpaar nicht aufwiegen, so dass die Gäste erneut gleichzogen. Damit endete für Bergmann eine nahezu sechsjährige Serie ohne Niederlage.

 

Am erneuten Gleichstand änderte die Begegnung an Brett 1 nichts: Michal Michalek konnte zwar die einzige offene Linie unter Kontrolle bringen, musste aber einen Damenbesuch in seine Königsstellung dulden, der zu Dauerschach führte.

 

Friedlich endete ebenfalls ein imposantes Gefecht an Brett 4: Marko Hofmann hatte sich großen Raumvorteil verschafft, aber seine Versuche, in die gegnerische Stellung einzudringen, wurden jeweils auf Messers Schneide pariert. Selbst ein Qualitätsopfer, das auf einen weit vorgedrungenen Bauern setzte, stellte nur ein verflachtes Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern in Aussicht.

 

Hochspannung versprachen auch die entgegengesetzten Rochaden an Brett 3. Nach einigen Wechselfällen führte Ivan Adamovic jedoch ein Damenendspiel herbei, in dem sein kleiner Materialnachteil nicht ins Gewicht fiel, so dass auch hier ein Remis zustande kam.

 

In der letzten noch laufende Partie ging es daher für beide Mannschaften um alles. Zum Helden an diesem Tag wurde dabei für SMS 2 Christian Gebhardt, der an Brett 7, noch dazu mit Schwarz, gegen einen passiven Aufbau so lange feine Florettstiche führte, bis er einen Bauern erobern konnte. In einem notorisch schwierigen Doppelturmendspiel gelang es Gebhardt, diesen Vorteil kraft mühsamer Kleinarbeit zu verwerten.

 

So gewann SMS 2 knapp, aber verdient mit 4,5 : 3,5 Zählern und kann nun aus nicht allzu großem Abstand, nämlich als Vierter, den ersten Platz bewundern, den das Schwesterteam SMS 1 in der gleichen Runde und im gleichen Spielsaal errungen hat.



Prof. Dr. Uwe Voigt

Bildquelle: Kilian Mager

 


  

13.12.2015Bezirksoberliga - Runde 4
SF Kirchenlamitz 1 - SG Michelau/Seubelsdorf 2

  

3 SF Kirchenlamitz 1 DWZ - SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ 4 - 4
1 1 Seidel, Peter 2121 - 1 Michalek, Michal 2120 ½ - ½
2 2 Langheinrich, Christian 1953 - 2 Bergmann, Matthias 2036 0 - 1
3 3 Heimerl, Detlev 1875 - 4 Hofmann, Marko 1878 1 - 0
4 4 Koeppel, Hermann 1844 - 5 Schulze, Harald 2084 ½ - ½
5 7 Rogler, Markus 1846 - 7 Gebhardt, Christian 1877 ½ - ½
6 8 Fröber, Horst 1808 - 8 Mager, Kilian 1592 1 - 0
7 9 Hertrich, Werner 1773 - 16 Drechsel, Hans-Jürgen 1506 0 - 1
8 11 Dütz, Maximilian 1650 - 17 Seubold, Karl Heinz 1475 ½ - ½
Schnitt: 1858 - Schnitt: 1821

  

Auf Augenhöhe mit Tabellenführer

Der Aufwärtstrend der zweiten Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf in der Bezirksoberliga setzt sich fort: Vor zwei Runden noch am Tabellenende gestrandet, bestritt dieses Team am 13. 12. gegen den Spitzenreiter, SF Kirchenlamitz 1, ein Auswärtsmatch auf Augenhöhe.

An Brett 8 übte Karl-Heinz Seubold als Schwarzer dank erfindungsreichen Spiels von Anfang an leichten Druck aus, so dass sein Gegner froh darüber war, in einem ausgeglichenen Endspiel den Punkt zu teilen. Ein Brett höher erzielte Hans-Jürgen Drechsel wieder einmal einen schöner Erfolg: Seine zunächst gedrängt stehenden Figuren entluden sich umso explosiver in Richtung des gegnerischen Königs, für den es aus diesem Kreuzfeuer kein Entrinnen mehr gab. Die von den Wertungszahlen her favorisierte Gastmannschaft konnte von Glück sprechen, dass ihr an Brett 3 der Anschlusstreffer gelang: Marko Hofmann hatte wie gewohnt ohne Rücksicht auf Material die Initiative gesucht, ließ sich jedoch zu viel Angriffspotenzial wegtauschen und stand auf verlorenem Posten, als ein geschicktes Königsmanöver die feindlichen Figuren aktivierte. An Brett 4 entstand in der Partie von Harald Schulze eine verschachtelte Stellung, die keiner Seite Gewinnchancen bot und daher zum Unentschieden führte.

Noch einmal witterten die Kirchenlamitzer nun Morgenluft: An Brett 6 öffnete Kilian Mager die Stellung, obwohl er das Läuferpaar eingebüßt hatte und beengt stand. Zwar beherrschte er dadurch die einzige offenen Linie, doch wurde sein König auf der anderen Brettseite von einer Bauernlawine überrollt, hinter der sich eine siegbringende Figurenformation gebildet hatte. Dieser Vorsprung drohte noch zu steigen, denn Christian Gebhardt musste an Brett 5 seine Dame gegen Turm und Läufer geben, um einen Mattangriff abzuwehren. In rasender Zeitnot gelang es ihm jedoch, die ihm verbliebenen Figuren so drohend aufzustellen, dass es zur Punkteteilung kam. Wenige Sekunden verblieben zeitweise auch Matthias Bergmann, um an Brett 2 die souveräne Stellung zu verwerten, die er sich durch beharrliches, zielstrebiges Lavieren am Königsflügel geschaffen hatte. Einige Züge nach der Zeitkontrolle bewegten die Materialverluste und die verzweifelte Situation seines Monarchen den Gegenspieler zur Aufgabe.

Der erneut erreichte Ausgleich blieb gewahrt, aber auf spannende Weise: Am Spitzenbrett genoss Michal Michalek Raumvorteil, musste dafür aber einen ungedeckten Bauern im Zentrum sichern. Taktische Finten von beiden Seiten führten schließlich in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern, in dem Michalek, ebenfalls in einem Spiel gegen die Uhr, leichten Materialnachteil wettmachen konnte, indem er einen Freibauern nach vorne warf. Dies brachte ein leistungsgerechtes Remis in dieser Partie und im Mannschaftskampf insgesamt.

Prof. Dr. Uwe Voigt

 

Fotos: Kilian Mager

Matthias Bergmann und Michal Michalek (von links) in Zeitnotphase hochkonzentriert; Hans-Jürgen Drechsel (am Tischende) kiebitzt bereits mit dem Punkt in der Tasche

 

 

 

 

 


 

15.11.2015Bezirksoberliga - Runde 3
SG Michelau/Seubelsdorf 2 - SC Waldsassen 1

 

4 SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ - SC Waldsassen 1 DWZ 5 - 3
1 1 Michalek, Michal 2120 - 2 Braunschläger, Claus 2165 ½ - ½
2 2 Bergmann, Matthias 2036 - 3 Schmid, Michael 1994 ½ - ½
3 4 Hofmann, Marko 1878 - 5 Fröhlich, Markus 1854 ½ - ½
4 5 Schulze, Harald 2084 - 6 Oppl, Siegfried 1872 1 - 0
5 6 Voigt, Uwe, Prof. Dr. 1852 - 7 Wurzer, Georg 1736 ½ - ½
6 7 Gebhardt, Christian 1877 - 8 Braunschläger, Uwe 1750 ½ - ½
7 8 Mager, Kilian 1592 - 9 Stech, Vladimir 1749 ½ - ½
8 12 Schmidt, Hartmut 1624 - 11 Vogl, Matthias 1598 1 - 0
Schnitt: 1882 - Schnitt: 1839  

  

Neues Heim, neues Glück: Gelungener Einstand im Myconius-Haus

 

Nach zwei auswärts erlittenen Niederlagen agierte die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf am 15. 11. zum ersten Mal im Lichtenfelser Myconius-Haus. An die dortigen hellen, freundlichen Räume, die vom Betreiber bestens gepflegt und geheizt werden, kann man sich gewöhnen, so die einhellige Meinung der Spieler. Würde es ihnen gelingen, den Einstand im neuen Spiellokal neue Spiellokal mit dem dringend benötigten Erfolg zu feiern? Zwei wichtige Antworten zu dieser Frage sollten bei der Begegnung mit dem SC Waldsassen 1 ein Veteran und ein Newcomer beisteuern.

 

 

Einen psychologisch bedeutsamen frühen Sieg erzielte an Brett 8 Hartmut Schmidt, der schon zahlreiche Partien für Seubelsdorf bestritten hat. Schmidt gewann zwei Figuren für Turm und zwei Bauern und bot in undurchsichtiger Lage Remis. Sein Gegenspieler lehnte ab und gab einen Zug später auf, weil er einen Turm eingestellt hatte.

 

An Brett 7 bildete Mannschaftskapitän Kilian Mager eine zentrale Bauernkette, die einen feindlichen Läufer blockierte und dem eigenen Springer einen Vorposten sicherte. Da die Stellung ansonsten jedoch verriegelt blieb, kam es zu einem Remis.

Matthias Bergmann sicherte sich an Brett 2 zwar Raumvorteil und das Läuferpaar, musste den gegnerischen Leichtfiguren dabei aber ein freies Spiel einräumen, das ebenfalls zum Unentschieden führte.

 

Auch an Brett 5 wurde der Punkt geteilt: Uwe Voigt konterte einen Königsangriff, indem er eine uneinnehmbare Festung errichtete.

 

Nach Rochaden auf unterschiedliche Seiten wogte unter Beteiligung von Marko Hofmann ein spannendes Gefecht lavierender Figuren an Brett 3 hin und her, um zuletzt gleichfalls friedlich zu enden.

 

In seinem ersten Spiel für SMS 2 gelang es Harald Schulze, einen mächtigen vorgerückten Freibauern am Damenflügel zu etablieren und dadurch einen Turm gegen einen Läufer zu gewinnen. Diesen Materialvorteil verwertete er mit geduldigem Manövrieren zum zweiten vollen Punkt für seine neue Mannschaft.

 

Am ersten Brett kam es ebenfalls zum Tausch Turm gegen Leichtfigur: Michal Michalek brachte ein Qualitätsopfer, um seiner Dame freien Zugang zum König des Gegners zu verschaffen. Da dieser das Angriffspotenzial reduzieren und seinerseits Drohungen aufstellen konnte, war der Übergang in ein Dauerschach erzwungen.

 

Im zähen Ringen um Initiative hatte auch Christian Gebhardt an Brett 6 Material hergegeben, das er durch eine Mattdrohung zurückerhielt, worauf wiederum ein Friedensschluss folgte.

 

Zwei Siege und sechs Unentschieden ergaben den Endstand von 5 : 3 für SMS 2. Da sie auch bei ihren Niederlagen viele Brettpunkte geholt hat, steht diese Mannschaft somit nicht mehr auf dem letzten Platz, sondern mit vorne in einer Gruppe von sechs Teams, die Anschluss an die Tabellenspitze in der Bezirksoberliga suchen.

Prof. Dr. Uwe Voigt

Fotos: Kilian Mager

 


 

25.10.2015Bezirksoberliga - Runde 2
SV Thiersheim - SG Michelau/Seubelsdorf 2:   5 - 3

  

2 SV Thiersheim 1 DWZ - SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ 5 - 3
1 1 Sibl, Vaclav 1938 - 1 Michalek, Michal 2120 0 - 1
2 3 Tauchmann, Bernd 1752 - 2 Bergmann, Matthias 2036 0 - 1
3 4 Vitek, Vaclav 1961 - 4 Hofmann, Marko 1878 ½ - ½
4 5 Meier, Gerd 1745 - 8 Mager, Kilian 1592 1 - 0
5 7 Tauchmann, Peter 1619 - 12 Schmidt, Hartmut 1624 ½ - ½
6 8 Neubauer, Klaus 1639 - 13 Schüpferling, Patrick 1556 1 - 0
7 9 Truksa, Vaclav 1868 - 20 Kolb, Tobias 1395 1 - 0
8 13 Lippert, Roland 1447 -       + - -
Schnitt: 1746 - Schnitt: 1743

  

In der Bezirksoberliag noch nicht Tritt gefasst: SMS 2 verliert 3 : 5 gegen SV Thiersheim 1

Nach dem fulminanten Aufstieg aus der Bezirksliga West hat die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Michelau-Seubelsdorf in der Bezirksoberliga noch nicht richtig Tritt gefasst. Auch die zweite Runde brachte eine Niederlage. Diese zeichnete sich bereits ab, noch bevor der erste Zug gemacht wurde: Einer der Ersatzspieler, auf die das Team auch diesmal angewiesen war, erschien zu diesem Auswärtsspiel einfach nicht. Das kostete nicht nur einen wertvollen Punkt, sondern ließ andere Spieler an einem höheren Brett spielen und damit gegen stärkere Gegner antreten. Dies traf auch auf Jugendspieler Tobias Kolb zu, der an Brett 7 nach zunächst ausgeglichenem Spiel mit passiven Zügen Druck gegen seinen Königsflügel provozierte und dadurch entscheidendes Material einbüßte. Genauso erging es an Brett 4 Kilian Mager, der einen frühzeitig gewonnenen Bauern nur allzu gerne gegen mehr Bewegungsfreiheit für seine Offiziere eingetauscht hätte.

Obwohl er zwischenzeitlich leichte Felderschwächen aussitzen musste, gelang es Hartmut Schmidt an Brett 5, durch konsequente Vereinfachung ein Unentschieden zu erreichen. An Brett 6 fuhr der positionell in Bedrängnis geratene Patrick Schüpferling allerdings die nächste Niederlage ein, was die Begegnung bereits zugunsten der Gastgeber entschied. Michal Michalek holte dann doch noch den ersten vollen Zähler für SMS 2, indem er kleine Vorteile ansammelte und im Endspiel souverän verwertete. Mit gewohnt energischem Spiel versuchte Marko Hofmann an Brett 3, den Abstand weiter zu verkürzen, kam aber über ein Remis nicht hinaus. Kraftvolles Agieren im Zentrum brachte Matthias Bergmann an Brett 2 einen Mehrbauern nach dem anderen und schließlich einen Sieg im Turmendspiel. Das Endergebnis von 3 : 5 ließ SMS 2 den schwachen Trost, dass es vom damit erreichten letzten Tabellenplatz zumindest während der Saison nicht weiter abwärts gehen kann.

Prof. Dr. Uwe Voigt

 

Fotos: Kilian Mager

 

 

 

 

 

 

 

 


 

11.10.2015Bezirksoberliga - Runde 1
SG Michelau/Seubelsdorf 2 - SG Michelau/Seubelsdorf 1:   3,5 - 4,5

 

5 SG Michelau/Seubelsdorf 2 DWZ - SG Michelau/Seubelsdorf 1 DWZ 3½ - 4½
1 1 Michalek, Michal 2120 - 1 Beier, Klaus 2041 1 - 0
2 2 Bergmann, Matthias 2036 - 2 Grüner, Gert 1911 ½ - ½
3 4 Hofmann, Marko 1878 - 3 Schaller, Edgar 1927 0 - 1
4 7 Gebhardt, Christian 1877 - 8 Schüpferling, Alfons 1640 ½ - ½
5 8 Mager, Kilian 1592 - 5 Stammberger, Bernd 1790 1 - 0
6 9 Eisele, Bastian 1634 - 7 Zerr, Benjamin 1662 0 - 1
7 12 Schmidt, Hartmut 1624 - 8 Schüpferling, Alfons 1640 ½ - ½
8 14 Bürckmann, Wolfgang 1539 - 13 Burkhardt, Rolf 1770 0 - 1
Schnitt: 1787 - Schnitt: 1797

  

Rangordnung der Spielgemeinschaft knapp bestätigt: Michelauer-Seubelsdorfer „Erste“ schlägt „Zweite“ mit 4,5 : 3,5

 

Zum Saisonauftakt haben in Schachligen die Mannschaften aus gleichen Vereinen bzw. Spielgemeinschaften gegeneinander anzutreten. Dieses Schicksal blühte auch den beiden Mannschaften der Spielgemeinsachaft Seubelsdorf-Michelau, nachdem deren zweite nun in die Bezirksoberliga und damit in dieselbe Klasse wie die erste aufgestiegen ist. Auch weil der Aufsteigermannschaft diesmal gleich drei Stammspieler fehlten, stach der „Ober“ den „Unter“, wenn auch nur knapp.

Auffallend war dabei eine gewisse Weißschwäche der zweiten Mannschaft: Gleich der erste ganze Punkt ging an SMS 1, als an Brett 6 Ersatzspieler Bastian Eisele mit Weiß gegen Benjamin Zerr in der Entwicklung zurückfiel, unter Druck auf der einzig offenen Linie geriet und darüber einen Offizier einstellte. Auch an Brett 2 konnte der SMS 1-Spieler, Gerd Grüner, mit Schwarz den Anzugsvorteil von Matthias Bergmann neutralisieren, so dass dieser frühzeitig einer Punkteteilung zustimmte. Dasselbe ereignete sich an Brett 4 zwischen Christian Gebhardt und Andreas Schüpferling. Den Anschlusstreffer für SMS 2 erzielte Michal Michalek an Brett 1, und zwar mit den dunklen Steinen, indem er einen übereilten Königsangriff von Klaus Beier souverän ins Leere laufen ließ und dann seinerseits eine unabweisbare Attacke gegen den feindlichen König startete. Nachdem Alfons Schüpferling (SMS 1) und Hartmut Schmidt (SMS 2) an Brett 7 ein ausgekämpftes Remis erzielt hatten, ging die Erste erneut in Führung: An Brett 3 lockte Edgar Schaller mittels Figurenopfer Marko Hofmanns Monarchen ins Freie, wo ihn Dame und Turm zur Strecke brachten. Dieser Vorsprung sollte sich erhöhen: An Brett 8 pflanzte Rolf Burkhardt einen starken Springer ins gegnerische Lager, was Wolfgang Bürckmann zu einem fatalen Figurenverlust verleitete.

Damit hatte SMS 1 den Gesamtsieg sichergestellt. Der rührige Mannschaftskapitän der Zweiten, Kilian Mager, konnte an Brett 5 immerhin noch etwas für den Brettpunktestand tun, indem er mit Schwarz gegen Bernd Stammberger geduldig Positionsvorteile sammelte, die sich in ein entscheidendes Materialplus ummünzen ließen, und dadurch zu einem 3,5 : 4,5 aufschloss.

Prof. Dr. Uwe Voigt

 

Fotos: Kilian Mager


Höchste Konzentration beim Duell der Schwestermannschaften

 

 

 

 

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de