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Turnierberichte

2012

 

30.06.2012

"Der König ist tot, es lebe der König" - 6. Salzkammergut Schachopen 2012 in Bad Ischl/Österreich
Christian Gebhardt mit 3,5 aus 5 auf Rang 6 beim Pfingstturnier in der Trinkhalle der "Kaiserstadt"

"Abgesehen vom Wertungsfehler beim 4. Spiel und der damit falschen Auslosung der 5. Runde insgesamt ein sehr schönes Turnier", so die Aussage von unserem Christian. Bei dem in 3 Gruppen geteilten Turnier trat er in der B-Gruppe (unter 1900 ELO) an.
Der spielfreie Samstagnachmittag bot vielseitige Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung und Besichtigungen im Kurort.

Aufgrund des fehlenden halben Punktes in der letzten Runde und vor allem der fehlenden Buchholz aufgrund der Fehlerlesung (Die Turnierleitung hatte Christian fälschlicherweise mit - - k weitergelost, gab zwar nachträglich den Punkt, nahm aber die Auslosung nicht mehr zurück) reichte es am Ende für den auf Rang 14 nominierten Spieler für den guten 6. Platz.

Alle Ergebnisse, Listen und sonstige Informationen auf dem internationalen Schach-Ergebnis-Server "chess-results".

Die Trinkhalle als Spielort ist mitten in der wunderschönen Stadt Bad Ischl gelegen. (foto: wikipedia)

Ein kurzer Spielbericht von Christian Gebhardt (hierfür herzlichen Dank!):

1. Runde: Christian Gebhardt (1721) – Mathias Reichör (1470) : 1:0
Christians Gegner patzte schon im 12. Zug mit einem Eröffnungsfehler. In der folgenden, für Weiß angenehmen Stellung, verlor der 1400-er den Faden; im 52. Zug bekannte er sich geschlagen.

2. Runde: Gerhard Mursteiner (1688) – Christian Gebhardt (1721) : 0:1
Weiß spielte sehr passiv und musste deshalb einen von Schwarz gewollten "Isolani" in Kauf nehmen. Die scheinbar gute Eroberung des Läuferpaars wurde besonders nach einigen Tempoverlusten wohl zur Fehlentscheidung. Nachdem Schwarz den Isolani erobert hatte, folgte der Generalabtausch und Weißgewann seinen Minusbauern zurück. Doch die Freude währte dank der zu weit vorgerückten weißen Bauern nicht lange, sodass Christian gewinnen konnte.

3. Runde: Christian Gebhardt (1721) – Severin Humerberger (1873) : 0:1
Unter den nunmehr drei 2-Punktern musste Christian gegen den späteren Turniersieger spielen. Schon im 5. Zug wich der Seubelsdorfer vom vertrauten Terrain ab. Sogleich patzte Schwarz, indem er im bekannten Muster blieb. Die Blechbüchse meinte schon +0.6, doch im 12. kam alles anders: Weiß stellte eine Figur ein.

4.Runde: Dipl. Ing. Wolfgang Pener (1857) – Christian Gebhardt (1721) : – + k
Der Gegner erschien nicht zur 4. Runde.

5. Runde: Anton Rothmanner (1685) – Christian Gebhardt (1721) 0,5:0,5
Durch antipositionelle Züge von Weiß konnte Schwarz einen Vorpostenspringer auf d4 rehabilitieren. Taktisch gewann Schwarz einen Bauern. Ein unerwarteter Vorstoß am Königsflügel brachte Schwarz aus dem Konzept und der Seubelsdorfer Spieler wickelte ein Remis-Endspiel ab. Gewinnversuche scheiterten. 

 

Klaus Wiemann  | klaus@wiemann-ke.de